Jahrgang 
1889
Seite
207
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Nr. 25. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 207

den höchsten Lichtern bis zu den vollkommen glasklaren Tiefen ist eine so berrliche Abstufung von Mitteltönen, die man seither fast verlernt hat zu sehen, dass man unwillkürlich schon bei der ersten Probe bingerissen wird. Einer der grössten Vorzüge aber ist für mich, dass die Platte auch im Abdruck hält was sie versprach. Die Handhabung des Processes ist eine sehr einfache und conservirt sich die getrennt gebaltene Lösung des Eikounogens gut.

In dem gedruckten Prospect hat man der durch ihn gestei- gerten Empfiudlichkeit ein Loblied sihgen zu müssen geglaubt, um ihm eine leichtere Einführung bei den Photographen zu ermöglichen. Man wird gerade das Gegentheil gefördert haben, denn dadurch her- beigeführte Unterexponirung wird Manchem die bedeutenden Vortheile des Verfahrens verbergen.

Will man nicht mangelhafte Resultate haben, so exponire man wie sonst, zu kurze Exposition ist auch hier wie überall im Trocken- processe der grösste Febler, eine mehrmalige Verwendung des Entwicklers halte ich ebenfalls für unthunlich. Nach meinen neusten Erfabrungen ist es rathsam, so viel wie möglich nur das Tagesquantum Eikonogen und schwefls. Natron zu mischen, die Sodalösung aber ganz wie früher, das Eisen zum Oxalat erst Kkurz vor dem Gebrauch und im Ansatz nur für eine Platte zuzu- setzen, denn in grösserem Quantum gemischter Hervorrufer verliert an Entwickelungskraft.

Nicht wie im Prospect angegeben ruft man im alten Bade alle Details hervor, sondern nur solange, bis die höchsten Lichter, also: Wäsche und Gesichtslichter, sichtbar werden und endigt dann in einer frischen Lösung, man kann zu diesem Zweck den Hervor- rufer öfters ohne Nachtheil anwenden. Durch längeres Hervorrufen im alten Bade erhält man weichere Negative ohne sehr bestimmte Lichter.

Ein grosser Vortheil besteht noch in der Möglichkeit der nach- herigen Regelung der Kraft, es kann eine mit Eikonogen hervor- gerufene Platte nicht nur einer Verstärkung, sonderu auch einer Abschwächung unterzogen werden. Mit dem Quecksilberverstärker erhält das Negativ eine schöne, ins Violett spielende Farbe und lie- fert noch weichere, harmonischere Drucke. Die Formel ist die be- kannte im Phot.-Kalender angegebene: 1) 400 Wasser, 10 g Queck- silbersublimat, 2) 400 Wasser, 20 ccm Ammoniak. Zu beachten ist

um jedoch dabei, dass das ebenfalls im Prospect vorgeschriebene Alau-

niren unterbleiben muss, denn eine mit Alaun behaundelte Platte bräunt sich beim Nachkräftigen mit Quecksilber. Monckhoven- Platten vertragen ohne zu kräuselu Waschung und Verstärkung mit Eikonogen hervorgerufener Negative ohne Anwendung vou Alaun. Die Negative dürfen im allgemeinen kräftig gehalten wer- den und wird man selten zum Abschwächer greifen müssen, welcher

haber in gleicher Vorzüglichkeit angewendet werden kann wie früher. mnur ist es rathsam ihn recht schwach zu gebrauchen; ich verwende

eine Lösung von Ferridoxalat 20 g, Fixirnatronlösung 80 cem, dazu

3 400 cem Wasser.... Weitere Annehmlichkeiten bieten die mit Eikonogen hervorge-

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