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Nr. 19. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 109
viele Stadien zu durcblaufen, immerwährend Umwandlungen und Verbesserungen zu erfahren. Die Elemente und Schätze der Natur wurden ausgebeutet, geistreiche Köpfe forschten, erfanden und eut- deckten, ebensolche suchen auf der begonnenen Bahn fort, indem sie verbesserten, und so wurde ein grossartiges Werk— der Welt- verkehr gebildet, der gesammten Menschheit Beschäftigung gebend. Zu dem Bau dieses Werkes machten alle civilisirten Völker der vergangenen Jahrhunderte ibre Ideen und Wünsche geltend, wodurch Garantie geboten ist, dass dazu keine einseitige, sondern eine be- stimmte und sichere Grundlage geschaffen ist. Auch die beutige Generation liefert Beweise, wie sehr ihr daran gelegen ist, den Gang des Verkehrs zu fördern, das Werk hier und da auszubauen um den immer mehr wachseuden Ansprüchen möglichst gerecht zu wer- den und mit dem eilenden Zeitgeist Schritt zu halten.
Trotzdem bei dieser Arbeit Jahrhunderte dahingegangen sind, ist dennoch bedeutende und viele geistige und körperliche Arbeit dafür verwendet worden, dass die nun eingenommene Stufe erreicht wurde, und immer noch strebt und arbeitet man weiter, um höher zu gelangen, denn das Ziel, wenn es überhaupt vorhanden, liegt noch in unabsehbarer Ferne. Hieraus geht hervor, dass ein solch bedeutendes Object, zu welchem Zeit, Kraft und auch Material er- forderlich war, eben auch einen bedeutenden Werth repräsentiren muss, der sich in den einzelnen Zweigen und da wieder bis in die kleinsten Details geltend macht, denn im allgemeinen handelt es sich um Erzeugung, Kauf und Verkauf.
Bei einem Erzeugniss resp. Fabrikat kommt zunächst der ma- terielle Werth in Frage, welcher von dem dazu verwendeten Material abhängig ist, alsdann der künstlerische, für welchen die bei der Herstellung erforderlich gewesene körperliche und geistige Arbeit maassgebend ist. Diese beiden Factoren sind beim Verkauf zu ver- binden und in Anschlag zu bringen, richten sich nach den jeweiligen Ansprüchen und Bedürfnissen des Verfertigers, sodass der Wertb verschiedener Artikel, obgleich in einem Range stehend, dennoch verschieden ist.
Der materielle Werth einer Sache ist um so höher, je werth- voller das zuweilen in vielerlei Gattung verwandte Material ist. Der Käufer wird dies aber nicht immer anerkennen, weil er erstens Laie ist, zweitens seine Anerkennung durch baare Münze beweisen soll. Die Güte des Materials ist meistens von einem Laien erst dann zu schätzen, wenn der Gegenstand lange in Gebrauch war. Hierbei kommt nun in Betracht, welche Sorgfalt und Mühe bei der Arbeit in Anwendung kam, denn wird das beste Material schlecht verarbeitet, so verliert das daraus hervorgegangene Object bedeutend an künstlichem Werth, der eben erst auch um so höher wird, je ge- diegener die Arbeit war und, wie schon erwähnt, aus letzterer her- vorgeht.
Wir mögen nun annehmen was wir wollen, einen materiellen Werth besitzt Alles, was greif- und sichtbar ist, sei dasselbe noch so gering, hingegen einen künstlichen Werth besitzt nur Das, was nicht von der Natur, sondern von Menschenhänden, also künst- lich geschaffen wurde. Letzterer übersteigt in den meisten Fällen


