Jahrgang 
1889
Seite
107
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Nr. 13. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 107

9) Die Beurtheilung geschieht während der Wanderversammlung in Weimar von einer Commission von 3 Personen, davon wählen je 1 Person der Stifter, der Vorstand des D. Phot.-V. und die Wander- versammlung. Als Hauptsache verlange ich künstlerische Anord- nung der Gruppe. Der Vorsitzende des D. Phot.-V. kann der Com- mission als Zuhörer resp. Leiter der Abstimmung beiwohnen, jedoch nur mit berathender Stimme.

10) Nach Zuerkennung resp. bei Verkündigung des Preises wer- den die Umschläge geöffnet und die Namen bekannt gegeben; die ausgestellten Bilder ohne die Rahmen, sowie die unretouchirten Ab- züge fallen der Wandermappe des D. Phot.-Vereins zu.

11) Jeder der Bewerber muss event. den Nachweis liefern, dass er den vorstehenden Bedingungen gewissenhaft entsprochen hat; der Preisträger hat dieses dem Vorsitzenden vor Empfang des Preises schriftlich oder mündlich auf Ehrenwort zu versichern.

Erfurt, März 1889. Karl Festge.

Von der Vorstandssitzung zu Weimar.

Zufolge unserer Bemerkung auf Seite 89 in Nr. 11 der D. Phot.-Ztg. 1889 wollen wir in Nachstehendem die zur Vorstands- sitzung in Weimar eingesandten Neuheiten besprechen. Es war zu- nächst

Fichtners verstellbare Patent-Cassette mit Camera, welche von Herrn Hüttig jr. aus Dresden einem grösseren Kreis von Collegen vorgelegt wurde und mit Recht Aufsehen erregte.

Die Camera ähnelt im allgemeinen dem unter dem Namen Enjalbert bekannten System, sie zeigt jedoch in Behandlung ganz bedeutende Vortheile und erscheint auch leichter als diese.

Die Camera, welche durch einfaches Umdrehen hoch oder quer gestellt werden kann, hat ein solides Stativ. An Stelle einer ein- fachen oder Doppel-Cassette befindet sich hier ein grösserer Kasten, welcher 12 Platten hintereinander(jede in einem Rähmchen befind- lich) enthält. Statt Glasplatten lassen sich auch die unter dem Namen Carbutts Flexible-Films bekannten Celluloid-Blätter benutzen, wodurch das Gewicht ganz bedeutend vereinfacht wird. Diese Rähmchen haben an einer Seite einen Einschnitt, welcher stets nach der Deckelseite, unten, gerichtet werden muss, damit er später von dem Griffe des Schiebers erfasst werden kann. Durch einen Knopf wird der Deckel des Kastens fest geschlossen und nunmehr die Cassette an die auf dem Stativ befindliche Camera angesetzt. Es geschieht dies durch Einsetzen des Hakens b an eine Oeffnung der unteren Zahnstange an der Camera und Vordrehen des Drehers c Wenn man erst den Schieber d und dann den Schieber a auszieht, so wird die zwischen beiden liegende matte Scheibe nach vorne gedrückt. Nach dem Einstellen schliesst man erst den Schieber e, dann wieder d. Jetzt öffnet man durch'den Hebelf an der Camera den Lichtverschluss in der Cassette. Weiter drückt man den Riegel g(am Schieber d befindlich), wodurch der Haken an demselben in die Cassette gedrückt wird und diejenige