106 Deutsche Photographen-Zeitung 1889. Nr. 13.
10) Nach Zuerkennung resp. bei Verkündigung des Preises wer- den die Umschläge geöffnet und die Namen bekannt gegeben. Die ausgestellten Bilder fallen der Wandermappe des D. Phot.-Vereins zu.
Der mit dem Preise ausgezeichnete Aussteller verpflichtet sich, den Stiftern ein vollständiges Exemplar seiner prä- miirten Bilder zu übergeben.
11) Jeder der Concurrenten muss event. den Nachweis liefern, dass er den vorstehenden Bedingungen entsprochen hat; der Preisträger hat dieses dem Vorsitzenden vor Empfang des Pocales schriftlich oder mündlich auf Ehrenwort zu ver-— sichern.
Stuttgart, März 1889. Fr. Brandseph sen.
H. Brandseph jun.
Festge-Stiftung.
Zu der mit der XVIII. Wanderversammlung des D. Phot.-Vereins
1889 zu Weimar stattfindenden Ausstellung stifte ich eine goldene Medaille, „ silberne„ und „ broncene für die besten Gruppen-Aufnahmen, welche den nachstehenden Bedingungen genügen:
1) Zur Bewerbung sind Mitglieder und auch Nichtmitglieder des D. Phot.-Vereins zugelassen.
2) Die betreffenden Aufnahmen sollen im Jabre 1889 und zwar auf Gelatineplatten gefertigt sein; auch dürfen dieselben noch auf keiner anderen Ausstellung ausgestellt gewesen sein.
3) Es sind nur Gruppen von 2 Personen: ein Herr und eine Dame, zulässig, einerlei ob ganze Figuren oder Kniestück. Der Hintergrund darf abgetönt oder voll copirt sein.
4) Es sollen von jedem Bewerber 6 Cabinetbilder verschiedener Personen(nicht mehr— nicht weniger) eingeliefert werden, welche ohne weitere Ausschmückung mit den betreffenden Cabinet-Cartons ohne Firma auf einen Bogen GCarton zu kleben sind.
5) Neben diesen sollen noch die Abzüge von den unretouchirten Platten mit eingelegt werden, welche in gleicher Weise zu behan- deln sind.
6) Unter jede einzelne Aufnahme ist zu bemerken:
a) Tageszeit und Datum der Aufnahme; b) Objectiv und Durchmesser der angewendeten Blende. Weitere Bemerkungen sind nicht statthaft.
7) Die einzelnen Arbeiten sind mit einem Motto zu versehen und dürfen keine Bemerkungen oder Kennzeichen tragen, welche den Namen oder die Firma des Ausstellers erkennen lassen. Ein verschlossener Umschlag, welcher die Firma enthält, ist beizufügen; derselbe ist mit dem gleichen Motto zu beschreiben.
8) Die Bewerbungen zu dieser Stiftung sind vom 15. bis zum
20. Juli an Herrn Karl Schwier, Weimar, mit der Bezeichnung„Zur Festge-Stiftung“ einzusenden.
gestellt
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