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Nr. 9. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 73
Deutscher Photographen-Verein.
Als neues Mitglied ist angemeldet: Herr Th. Molsberger, Phot., M. Taggesells Nachf., Halle a. S.
Als neue Mitglieder sind aufgenommen: Herr Dr. Adolf Hesekiel, Chemiker, Fa. Dr. Adolf Hesekiel& Jacoby, Berlin NO., Landsberger Str. 32, Ludwig Hitz, Phot., Tübingen [beide angemeldet in Nr. 7..
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Die practische Prüfung von photographischen Objectiven ohne
mathematische Formeln mit Hilfe von Zeichnungen erläutert. (Vortrag von L. Belitski, Nordhausen, gehalten auf der 17. Wanderversammlung zu Lübeck.) (Fortsetzung statt Schluss.)
Aber auch ohne alle Theorie weiss jeder Practiker, dass jeder verschieden entfernte Gegenstand eine andere Brennweite hat, denn er muss das Objectiv und die Visirscheibe für jede Entfernung in anderen Abstand von einander bringen. Mathematisch genommen ist die Tiefe also eigentlich ein Unding, denn jeder ein wenig näbere oder entferntere Gegenstand als der eingestellte kann nicht mehr wirklich scharf sein; es bandelt sich also bei der Tiefe nur um die noch brauchbare Unschärfe der nicht im wirklichen Brennpunkte befindlichen Gegenstände oder Theile eines Gegenstandes. Dass die Tiefe mit der Entfernung des Gegenstandes vom Objective zunimmt und umgekehrt, ist allgemein bekannt und bedarf also keiner weiteren Erörterung, aber weshalb die Tiefe z. B. bei Aufnahmen mit Aplanaten and Euryscopen eine grössere ist, als bei Aufnahmen mit Portrait- Objectiven in demselben Abstande vom Gegenstande, ist nicht Jedem klar und Viele glauben, dass es an der Construction oder an der Sorgfalt der Arbeit des Objectivs liegt. Diese Ursachen sind es nicht, sondern nur einzig und allein der Oeffnungswinkel des Ob- jectivs; je grösser dieser ist, desto geringer und je kleiner, desto grösser ist die Tiefe, mit welcher das Objectiv arbeitet. Man kann also sagen, dass alle Objective von gleicher Lichtstärke auch gleich tief zeichnen, weil sie ja gleiche Oeffnungswinkel besitzen. Es muss bei einigem Nachdenken sofort einleuchten, dass es in Wirklichkeit sich so verbält, denn bei gleichem Oeffnungs- winkel sind die Lichtkegel, welche das optische Bild auf der Platte erzeugen, gleich spitz. Diese Lichtkegelspitzen können nun nicht alle, da sie von verschieden entfernten Gegenständen ausgehen, in eine Ebene fallen, sondern eine Anzahl dieser Spitzen liegt vor oder hinter der empfindlichen Platte und diese wird dann die Kegelspitzen mehr oder weniger abschneiden und es werden statt Punkten dann Scheib- chen von verschiedenen Durchmessern abgebildet werden; dadurch dass diese Scheibchen in einander übergehen und sich theilweis decken, entsteht die Unschärfe. Sind die abgeschnittenen Scheib- chen, welche eigentlich Punkte sein sollten, nicht grösser als ⁰1 mm, so werden sie von unseren Augen noch als vollständig scharf er- kannt, wächst aber der Durchmesser derselben, so fängt die sicht-
bare Unschärfe an. 9 4


