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Nr. S. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 71
möglichste Schärfe zu erzielen, durch einen Gehilfen die Schriften vor- und rückwärts bewegen lassen. Nun wechselt man, ohne die Camera von der Stelle zu bewegen, die Objective, stellt wieder scharf und prüft abermals die Lesbarkeit. Es ist klar, dass die Bildgrössen im Verhältniss der Brennweiten, also bei unseren beiden Probe- objectiven wie 11:14, verschieden sind. Wir werden nun ganz gewiss dem Euryscop nicht Unrecht thun, wenn wir von demselben verlangen, dass es mindestens so gut in der Breite zeichne als das Portraitobjectiv. Meist stellt sich indess heraus, dass die Euryscope den Portraitobjectiven in dieser Hinsicht überlegen sind und mehr in die Breite scharf zeichnen als diese, und somit ist der Name Euryscop, vom griechischen Worte„eurys“, welches„breit, weit, ausgedehnt“ bedeutet, gerechtfertigt. Es kommt aber auch vor, dass, wenn zwei so verschieden construirte Objective auf gleiche Lichtkraft abgeblendet sind, das Portraitobjectiv in der Schärfe nach den Seiten hin dasselbe leistet, als ein Euryscop von annäbernd gleicher Brenn- weite. Am besten ist es ja natürlich, immer Objective von gleicher Brennweite zu vergleichen, wenn man es haben kann; aber auch ohne dies werden sicher obige Bemerkungen von Nutzen sein. Anzugeben, wie gross man ein bis an die Ränder scbarfes Bild von einem Ob- jective von bestimmter Brennweite und Oeffnung verlangen könne, dürfte kaum möglich sein, da die Anforderungen und Begriffe von Schärfe zu verschieden sind; man wird aber natürlich umsomehr gleichmässige Schärfe verlangen können, je kleiner der Oeffnungs- winkel des Objectivs genommen wird, also je lichtschwächer das Ob- jective selbst oder je mehr es abgeblendet ist. Bei den Portrait- objectiven älteren Systems, welche einen Oeſtnungswinkel von etwa 1:4 haben, dürfte man mit voller Oeffnung wohl kaum mehr scharfe Bildgrösse als ½ der Brennweite verlangen, auch werden die Randfiguren schon wesentlich unschärfer sein, als die Mitte; stärker, bis auf 1:6 abgeblendet oder bei Euryscopen ohne Blende, ist wohl ĩ½ der Brennweite scharfe Bildgrösse schon etwas viel verlangt und man wird dann lieber sagen„brauchbare Bildgrösse“, obgleich dies ein sehr dehnbarer Begriff ist. Bei starker Abblendung kann die brauchbare Bildgrösse wesentlich über die Hälfte der Brennweite betragen, wovon unsere letzte Vereins-Gruppe von der Lübecker Wanderversammlung Zeugniss ablegt. Diese wunderschöne Leistung wurde erzielt bei allerdings ausgesucht günstigem Lichte mit einem Euryscop Nr. 7 und zweitkleinster“*) Blende von 25 mm Darch- messer. Die Brennweite dieses Objectivs beträgt 610 mm und die noch brauchbar scharfen Figuren am Rande sind 380 mm von einander entfernt. Eine bessere Gruppe in Bezug auf gleichmässige Schärfe und Grösse der Ausdehnung dürfte selten sein, sodass man die- selbe auch denjenigen Collegen zur Anschaffung empfehlen kann, welche nicht in Lübeck waren.
Bei Landschaftsaufnahmen mit kleinster Blende, welche 13 bis ¼ 0 der Brennweite betràgt, kann man jetzt von Euryscopen und Aplanaten ein gutes Bild von der Grösse der Brennweite verlangen.
8) Herr Rogall, bei dem ich deshalb anfragte, wusste nicht genau, ob die Blende von 25 oder 35 mm Durchmesser verwendet wurde; ich habe die Blende gesehen und halte das kleinere Maass für richtig.


