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Nr. 4. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 33
allgemein erledigen lassen: wenn wir jedoch später eine Beant- wortung oder wenigstens Discussion der aufgeworfenen Frage ver- suchen wollen, so soll dies jedenfalls so gewissenhaft als möglich geschehen, und wir möchten deshalb zunächst auf die technische Seite der Frage ein wenig näher eingehen, d. h. wir wollen betrachten: was heisst scharfe Einstellung und in wie weit und wie lässt sie sich mit Hilfe der gebräuchlichen Instrumente verwirklichen?
Was man unter scharfer Einstellung versteht, ist so allgemein bekannt, dass wir uns damit begnügen können, den Begriff ohne weitere Erläuterung in der üblichen Weise zu definiren. Unter scharfer Einstellung versteht man die Herstellung einer solchen Entfernung zwischen Linse und Platte, dass eine bestimmte abzubil- dende Fläche scharfe Contouren zeigt, wobei im allgemeinen ange- nommen wird, dass man eine Begrenzung dann scharf nennt, wenn der Durchmesser der sogenannten Zerstreuungskreise weniger als 0,1 mm beträgt. Giebt eine Linse an keiner Stelle ein so scharfes Bild, so muss sie entsprechend abgeblendet werden.
Weniger leicht ist schon die Frage nach dem„in wie weit“ der Möglichkeit scharfer Einstellung zu beantworten. Hier wollen wir uns zunäehst die Thatsache ins Gedächtniss zurückrufen, dass streng genommen auf der Platte ein Gegenstand bei einer gewissen Einstellung nur dann scharf abgebildet wird, wenn alle seine Punkte von der Linse gleichweit entfernt sind, alle näher und ferner ge- legenen Punkte erscheinen in derselben Bildebene unscharf abgebildet und zwar bedarf es einer um so grösseren Verschiebung der Bildebene, um sie scharf erscheinen zu lassen, je näher sie sich der Linse befinden, d. h. je kleiner das Verhältniss ihrer Entfernung von der Linse zu deren Brennweite ist. Man nimmt im allgemeinen bei lichtstarken Objectiven an, dass, wenn Gegenstände, welche sich in einer 80— 100 mal so grossen Distanz von der Linse befinden, als die Brennweite beträgt, scharf eingestellt sind, alle entfernteren Objecete zugleich scharf erscheinen. Wir müssen ferner daran denken, dass alle Objective eine gewisse Tiefe der Schärfe besitzen, welche um so grösser ist, je geringer die Lichtstärke der Linse, oder genauer, je kleiner ihre Oeffnung im Verbältniss zur Brenn- weite ist. Es ist daher gebräuchlich, in den Fällen, wo eine grosse Tiefe der Schärfe erwünscht ist, die Linsen entsprechend abzublenden, und man pflegt anzunehmen, dass bei einer äquivalenten Oeffnung von 1/*40— 150 selbst ganz nahe Gegenstände zugleich mit dem Hintergrund scharf erscheinen.
Schliesslich muss erwähnt werden, dass bei allen Objectiven die Schärfe von der Mitte nach dem Rande zu abnimmt.
Wir kommen jetzt zu der sehr wichtigen Frage: Wie stellt man scharf ein? und bierbei begegnen wir schon einer beträchtlichen Meinungsverschiedenheit zwischen den einzelnen Practikern. Es dürfte daher ganz angemessen sein, die Frage etwas näher zu be- leuchten. Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass es unzweck- mässig ist, mit zu kleinen Blendenöffnungen einzustellen; es wird wohl hier und da empfohlen, mit derjenigen Blende einzustellen, welche man nachher anzuwenden gedenkt, aber zweckmässig ist es in jedem Fall, mit grösstmöglicher Oeffnung dies Geschäft zu be—


