ten, doch win d”
dte die Firma Tul 1SIlSSe auSgestel
—n 1
Lilender. Chue
18.
ot. Groningen.
hnliche Belohnuus
einer Neuheit au! zen Zeit ihrer Funin
erworben hat. R Mlichkeit der Firmad ir die Einsendung äu 1s sehr gut bevührt Wien, Herr Aug. lar n dieser Gummi-ſim esellschaft vor uud fft hatte, zollte du- ervor, dass diesèhl chen Verlauf gelel-ü ein Veränder- derl ehten wäre. Fermér- lben an den Febalch „s ein Versebieba ü
en vollkommel bi traten, konntal ſü- m Erfnder, Bern li- „ den gesetrütbende her, Wien mlb 1”
J1
Vignetten ern
jelten die beiclel a
eingelieferte Büler a N
Nr. 3. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 21
Deutscher Photographen-Verein.
Als neue Mitglieder sind angemeldet:
Fräulein Martha Liedtke, Fa. Frau Joh. Liedtke, photogr. Atelier, Insterburg, Kirchenstr. 24.
Herr Osear Meister, Phot., Bautzen, Seminarstr. 6.
Gustav Rapp, Affinir-Anstalt, Frankfurt a. M.
Als neue Mitglieder sind aufgenommen:
Herr Wilh. Jahr, Phot., Schwerin(Meckl.), Münzstr. 7, „ Charles Scolik, Phot. u. Redacteur der Photogr. Rundschau, Wien VIII, Piaristengasse 48, „ Karl Werner. Phot., Ehingen a. Donau(Württemberg) [sämmtlich angemeldet in Nr. 1].
2
Bericht über die Ausstellung des D. Phot.-Vereins im August 1888 zu Lübeck.
(Schluss.) Allgemeine Ausstellung.
W. Dreesen— Flensburg.
Die reichhaltige und gediegene Ausstellung von Landschaften zeigt, wie dies schon frühere Arbeiten Dreesens gethan haben, dessen fein ausgeprägten Geschmack betreffs der Wahl des Gegenstandes, sowie des Arrangements des Vorder-, Mittel- und Hintergrundes, Sso- weit dies bei photographischen Aufnahmen möglich ist. Doch gan⸗z besonders günstig verwerthet ist die momentane Exposition. Für ge- wöhnlich glaubt man bei Momentaufnahmen genug erreicht zu haben, wenn man ein scharfes Bild eines bewegten Gegenstandes erhalten hat. Diese Bilder sind zwar in technischer Beziehung gute Momentbilder, sie zeigen jedoch sehr oft Stellungen der Objecte, welche unnatürlich erscheinen, weil der Mensch diese Stellungen durch Anschauung an den bewegten Gegenständen selbst nicht beobachten kann. Deshalb hat man sich auf dem Gebiete der Momentphotographie noch weitere Ziele gesteckt. So hat Anschütz vom wissenschaftlichen Standpunkte durch seine geistreichen Folgeaufnahmen die Richtigkeit der schon früher gewonnenen einzelnen Momentbilder bewiesen und bildlich klar gelegt. Dreesen hingegen hat in seinen Momentaufnahmen den rein Künstlerischen Zweck verfolgt. Es kommt ihm nicht etwa darauf an, irgend welche besonders schnelle Bewegung zu fixiren, sondern er sucht im Gegentheil diejenigen Momente verhältnissmässiger Ruhe in der Bewegung wiederzugeben, die auf das menschliche Auge am längsten und deshalb auch am lebhaftesten wirken, und aus denen daher der Mensch seine Vorstellung für die gesammte Bewegung ge winnt. Aus diesem Grunde ist der Mensch auch gewöhnt, um bild- lich eine Bewegung zu characterisiren, nur solche Momente der grössten Ruhe in der Bewegung zu wählen. So haben die Aufnahmen Dreesens nicht nur die mit Hilfe des Momentverschlusses gewonnene Lebendig- keit und Unmittelbarkeit der Wiedergabe, sondern bieten auch Bilder,
3 5


