Jahrgang 
1889
Seite
15
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Nr. 2. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 15⁵

hervorragend. Einzelne Bilder, wie das eine Marktscene darstellende, sind recht ansprechend; geschmacklos dagegen und langweilig wirken die Aufnahmen langer Strassen mit endlos erscheinender Perspective. Bei einem an sich so wenig malerischen Motive hätte der Standpunkt um so sorgfältiger gewählt werden sollen. Das verarbeitete Papier ist nicht geeignet, den Eindruck der Aufnahmen zu heben, jedenfalls hätte Albuminpapier, welches auch Krzyzanowski verwendet hat, besser gewirkt.(Schluss folgt.)

Die Herstellung von Glasstereoskopen sowie Bildern für Scioptikon.

Von A. Miethe.

Das Stereoskop und auch in gewissem Sinne der Projections- apparat waren eine Reihe von Jahren unstreitig gegenüber den directen Albumin- und Emulsionscopien und Vergrösserungen auf Papier und Leinewand in Vergessenheit gerathen. Die enorme Nachfrage nach Glasstereoskopen und ihr hoher Preis in den sechziger Jahren sank mehr und mehr; Scioptikonbilder, deren Herstellung eine ziemlich mühsame ist und deren Projection kostspielige Apparate und unbequeme Beleuchtungsvorrichtungen erforderte, kamen nach und nach ab. Das hat sich in letzter Zeit unzweifelhaft geändert und besonders die ver- besserten Lampen und Beleuchtungseinrichtungen der neueren Zeit haben veranlasst, dass das Scioptikon, jener leichthandliche Projections- apparat, sich mehr und mehr verbreitet hat. Deshalb erscheint unser Thema ein durchaus angebrachtes.

Glasstereoskope sowohl als besonders Scioptikonbilder verlangen eine ganz besonders grosse Schärfe, weil sie naturgemäss in kleinem Format hergestellt werden müssen und beide in geringerem oder höherem Maasse vergrössert betrachtet werden.

Dieser Umstand bedingt, dass man auf besondere Mittel denken muss, um die Schärfe genügend fein herzustellen. Zwei Mittel werden im allgemeinen anzuwenden sein, um diesen Zweck zu erreichen. Erstens kann man was allerdings nur bei Scioptikonbildern anzu- wenden ist nach Negativen grösseren Formates mittelst Camera und Linse das verkleinerte Negativ herstellen, oder man kann und dies ist bei Stereoskopen das einzige Mittel den Abdruck auf möglichst homogener, feinkörniger Schicht vornehmen, sodass beim Umdruck nicht das unvermeidliche Korn des Negativs noch durch das Korn des Dia- positivs verstärkt wird.

Eine zweite, gemeinsame Eigenschaft, welche Glasstereoskope und Scioptikonbilder haben müssen, ist die der absoluten Klarheit der Schatten. Ein geringer Schleier, welcher bei Negativen durchaus nicht störend wirkt, ist hier schon vom Uebel, da er das Aussehen des Dia- positivs beeinträchtigt und besonders bei Scioptikonbildern das Licht der Beleuchtungslampe erheblich schwächt.

Wir wollen nach dieser allgemeinen Erörterung auf die speciellen Verfahren eingehen, welche wohl die bewährtesten und besten sein dürften. Wir werden dabei darauf verzichten müssen, beide Theile unserer Arbeit, Glasstereoskope und Scioptikonbilder, gemeinsam zu