Lübeck-Stiftung.
Um die Preise dieser Stiftung standen 16 Aussteller im Wettbewerb; die Reihenfolge in der Besprechung dieser Arbeiten ist eine willkürliche. Motto: Lob und Tadel muss ja sein.(C. Bregazzi— Langensalza.) Diese Arbeiten zeigen grossen Fleiss und tüchtiges Streben. Besonders erfreuen sich alle einer sauberen Technik, nur steht der günstigen Wirkung wesentlich mangelhafte Retouche entgegen, die feineres zeichnerisches Verständniss vermissen lässt. Das Gleiche gilt auch für die ausser Wettbewerb stehende Zusammenstellung von Bildern desselben Ausstellers. Motto: Bestellt.(Wilh. Graf— Badenweiler.) Die Arbeiten dieses Ausstellers bieten eine recht achtbare Leistung dar, nur könnte ihr Ton ein besserer sein. Die Auffassung der Figuren verräth ein lobenswerthes Streben und auch die Retouche ist
im allgemeinen besser als bei den Bildern der übrigen Bewerber in dieser Stiftung. Motto: Arbeit bringt Segen.(O. Reinhardt— Reutlingen.) Fleiss und Streben muss sicher dem Einsender dieser Bilder zu- gesprochen werden; indessen wäre es dem Aussteller zu rathen, seine Aufmerksamkeit besonders der Beleuchtung zuzuwenden, in der seine
ausgestellten Bilder noch manchen Mangel aufweisen; auch der Ton der Bilder lässt noch zu wünschen übrig.
Motto: Auch Tadel darf nicht entmuthigen.(A. Lehmann— Trautenau.)
Dieser Ausstellung mangelt besonders Gleichmässigkeit in der Güte der einzelnen Bilder. Neben recht guten Leistungen finden sich auch wieder ziemlich missglückte Aufnahmen. Dieselbe Ungleichmässig- keit fällt auch in der Wahl der Stellung der Figuren und in der Aus- führung der Retouche ins Auge.
Motto: Aller Anfang ist schwer.(Ferd. Lavorenz— Uetersen.) Wenn auch diese Bilder guten Willen und löbliches Streben erkennen lassen, so erweisen sie sich andererseits doch auch zu deutlich als Arbeiten eines Anfängers, die Wahl des Mottos lässt jedoch schon erkennen, dass der Aussteller sich seiner Schwäche selbst bewusst ist und für seine weiteren Arbeiten sich ein höheres Ziel gesteckt hat.
Sein reges Streben lässt hoffen, dass es durch entsprechenden Erfolg belohnt wird.
Motto: Immer vorwärts ohne Rast.(Th. Backens— Marne.)
Dunnter den ausgestellten Bildern zeichnet sich das Kinderbild als lobenswerthe Leistung aus. Sämmtliche Negative scheinen zu kurz exponirt zu sein, was den Fehler zu tiefer und undurchsichtiger
Schatten zur Folge hat. Auch der Ton der Bilder erscheint noch
unfertig.(Fortsetzung folgt.)
Berichtigungen.
In dem Artikel über verschiedene Entwickler in Nr. 51 1888 ist auf S. 388 und 389 die Ueberschrift der vorletzten Columne zu lesen: das Bild erscheint (statt das Bad).
In derselben Nummer ist über das Voigtländersche Weitwinkel-Objectiv auf S. 890, Z. 11 von oben kurze statt lange zu lesen.
Deutsche Photographen-Zeitung 1889O9. Nr. 1.
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