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Der Segen Gottes, Das ist: DRey Predigten, vber die drey Versicul deß gewöhnlichen Göttlichen Segens, auß dem vierdten Buch Mosis, im sechsten Capittel : Der Herr gesegne dich, vnd behüte dich. Der Herr erleuchte sein Angesicht vber dich, vnd sey dir gnädig. Der Herr hebe sein Angesicht auff dich, vnd geb dir Friede
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Die l. Predigt von dem Segen Gottes

helffen ſeine zauberiſche Teuffeliſche Segen nichts / ſie haben dann Glauben daran auff daß er alſo ſolche Leute verderben mochte / niche nur an jhrem Leib / ſondern auch an jhrer armen Seel. Wie dann auch ſein Nam heiſt / nicht Helffer / ſondern Hmicida Leut Mörder. Vertrauwe du jme nit / wie ſuͤß ers auch machet / ſondern widerſage jhm rundt / vnd allen ſeinen ʒauberiſchen Segen / Wercken vnd Weſen: Vnd gieich wie das Volck Iſrael den Segen / welchen der Hoheprie⸗ ſter vber ſie außgeſprochen / von dem Hochſten (mit Glauben) anname / Syr.po. verſ.3. Alſo glaube du auch dem jenigen Segen / welchen / durch den Mundt deß Predigers / Gott vber dich ſpricht / vnd erkenne alſo Gott den Vatter auch fuͤr deinen Vatter / welcher allein / dich vnd alle deine Guͤter ſegenen vnd behuͤten koͤnne vnd wolle / allerdings / wie du auß dem Mundt deß Predigers hoͤreſt: Dancke Gott fur ſolchen ſeinen angebottenen vnd empfangenen guten Segen / vnd vaͤtterliche Hut:gebrauche dich auch deß zeitlichen Segens zu Gottes Lob / vnd deines Nechſten Wolfahrt: Vnd gleich wie das Voick im Alten Teſta⸗ ment / nach empfangenem Segen / zu Gott betteten / abermal (Syr.po. verſ.23.) alſo bitte du auch zu Gott ſampt deinen Kindtlein taͤglich andaͤchtiglich / daß er dich bey ſolchem ſeinem Goͤttlichen Segen / auch hinfuͤro vatterlich behuͤten woͤlle.

Alſo wirdt dich der Hxſegnen behuͤten / nach dem Wortvnd Wundſch deß Predigers / an allem / das du haſt / dermaſſen / da ſchon der Teuffel gern angreiffen thaͤte / er ſolle nicht koͤnnen / ſowenigj als erſt⸗ lich bey Job / wie droben angezeiget. Dann wie wil er fluchen / da der HERR nicht fluchet/ Num.⁊2. Der HERdein Huͤter ſchlaffet vnd ſchlummert nit: Der HER wirdt dich behuͤten / der HERRwirt dein Schatten ſeyn vber deiner Rechten / daß dich deß Tags die Sonn nit ſteche / Noch der Mond deß Nachts: Der HxM wirt dich behůten fůͤt Vbel/ Pſal.i. Vnd da ſchon im Fall der HæRR etwas dem Teuffel verhaͤngen wurde / vber dich oder vber deine Guͤter: Jedoch / gleich wie der HE den Job / als jn der Teuffelʒuvor(auß Verhaͤngnuß Got⸗ tes) verderbt hette / hernacher an Leib / Gut /Kinder / viel reichlicher vnd beſtaͤndiger dañ zuvor/ geſegnet vnd behůtet hat: Alſo r au