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Der Segen Gottes, Das ist: DRey Predigten, vber die drey Versicul deß gewöhnlichen Göttlichen Segens, auß dem vierdten Buch Mosis, im sechsten Capittel : Der Herr gesegne dich, vnd behüte dich. Der Herr erleuchte sein Angesicht vber dich, vnd sey dir gnädig. Der Herr hebe sein Angesicht auff dich, vnd geb dir Friede
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Vorrede.

t cher Teutſchen Wahlen ſo vůͤtterlich abgeholffen / vnnd vns andere

getrewe Lehrer vnd irten zugeſendet hat / welche nicht allein die v.· Gottliche Schrifft (ſo origi naliter oder vrſpruͤnglich in ʒungen / nem⸗ lich in Hebraiſcher vnd Griechiſcher Sprach gefaſt Jin vnſere hoch⸗ teutſche Sprach auffdas allerbeſt verdolmerſchtdabey dann aller⸗ meiſt vnd getrewlicheſt gearbeitet der hoch theure Mañ vnd Werck⸗ ʒeug Gottes / D. Martinus Lutherus )daß nu ein ſeder Leye(ſo leſen kan die gantze Götrliche Schrifft daheim ſelbſtleſen / di Worr an jhnen ſelbſt verſtehen kan / ſondern welche / in den Verſamlungen Chriſtlicher Gemein / auch weiter die Worter d. Schrifft / Teutſch⸗ verſtndiglich vnd geſchicklich erklaͤren vnd außlegen/ darvon mn⸗ niglich kan gebeſſert werden /ſie thun jhr Gebett/ſie ſingen die Pſai⸗ men / ſie ſprechen den Segen vor der Gemein in Teutſcher Sprach⸗ baß auchber gemeine Leye mit dem Mundt vnnd im Geiſt / mitbet⸗ ten / mitſingen / mitſegnen / vnnd das Amen auch darauff ſpre⸗ chen kan ·

In maſſen dann einemjeden getrewen eyfferigen Diener am Wort gebůhret / ſeine muͤhe vnd Arbeit allergetrewlicheſt vnd můglicheſt anzuwenden / daß neben der Lehr Gottes Worrs/ auch die Gebett⸗

ſalmen / Geiſtliche Lieder / Segen vnnd Danckſagung / nit nur von

orten / ſondern auch an jhrem Verſtandt der Chriſtlichen Gemein⸗ gemein vnd bekannt gemacht werden . welcher Vrſachen auch von mir / als der geringſten Diener ei⸗ nem in der Rirchen Gottes / der gewoͤhnliche Segen Gotces (ſo von Wort zu Worrgeſchrieben ſtehet im vierdten Buch Moſis am ſech⸗ ſten Cap. nach ſeinen dreyen vnterſchiedlichen Verſiculn /zu dreyen vnterſchiedlichen Predigten zu erklaͤren fürgenommen worden. Wis ich dann eben ſolchen Teyt auch vor 14. Jaren in dem loͤblichen Fůr⸗ ſtenthumb Wirtemberg / in der Statt Bottwar / meinem damalen anbefohlenen lieben vnnd trewhertzigen pfart Volck / zur eintzigen Predigt kurt vnd einfãltig erklaͤrt hab / auch darvber (welches zujh⸗ rem Ruhm dieſes Orts billich gemeldet wirt) von etlichen auß jhrem itctel / andachtiger vnnd eyfferiger Meynung fleiſſig gebetten worden / dieweil dieſelbige predigt dem Volcklein durch Wirchung deß d. Geiſts / nit wenig zu Hertzen gegangen / daß ichjhnen ſolches