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Notwendige Endeckung, Wie D: Lucas Osiander in seiner Predigt von der GnadenWahl, die verzweyffelte Caluinische Lere verstreckt, mit Fürsatz, dieselbige in die reine, Christliche Kirchen in Würtemberg, vnd sonst allenthalben eynzuschmeicheln
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Von der Gnaden Wahl /

Menſchlichen Geſchlechis vns aller dingen vnerforſchlich / be⸗

K uhe vnd bietbe! ſo merckt man gar leichtlicht / das er in dieſer

Predig verſchmitzt vnd nicht gar auffrecht ombgehen muß / mit

ſeiner Lert vnd Bekantnus/ da er erlich mal vorgibt / die Schuld

u der Derdamnuß ſiye indts Menſchen Vnglauben. Doch kan erwol ſagen / wenn ers chun wil / wie die Caluiniſten / Der an⸗

ſang der Verdamnuß ſeye vnerforſchiich / Als da G Oit Men⸗

n ſchen habe an dieſe oder jene Seüten geſtelt vnd verordnet/ da

beh wir deſſelbigen keine Vrſachen wiſſen mögen / aber in der Exe⸗

cuiion als da die Menſchen / die nicht gleuben ſollenvnd nichts

6) zu gleubẽ haben Caluiniſcher meynung nach jetzunder in jrem

S Vnglauben Vrſach vnd Schuldtragen jrer Verdamnuß. Al⸗

ſi ſo vnterſtehen zwar die Caluiniſten dieſe widerwertige Reden zu

i wergleichen Wie gut vnd recht aber Daos iſt / mii was ſchand

nd ſpott wider Gott / wil ich Chriſtliche Leſer ſelbs bedencken

ukſſen / vnd mag leiden / das ſich D. Dſiander ſelos daruͤder er⸗

„ ere / wil er vnuerdechtig ſein.

d Zum Neundien / Wie er alle Gnade Goites vnd Gnaden⸗

wahi abermal/ wie in ſeinen vorigen Schriffien geſchehen ziehe

e auff ein heimlich verborgen / vnd vns vnbekant Hrufflein / wel⸗ 4

chee on Gott allein mit dem Gnadenraht / mit der Gnaden⸗ ßlein.

n wuͤrckung darzu auch mit vnverhinderlichẽ Woiſtand zur Se⸗ S

I skrit gelencket vnd gezogen werde / das verſtehen wir lauler vnd

vi Klar auſßo ſeinen Worien / Da er ſpricht: Gott lege mit ſon⸗ ßol. 7.

deren Gnaden (mercke⸗ ſonderen Gnaden) ſelbſten hand

Sn vi greifſe darein mit ſonderen (merck abermal) Sna vol.b.

en den: Der Almechtige Gott lege ſein gewaltige/kreſſti⸗pœl.

u ge bnd gnedige Hand ſelbſt an: Sötſch herlich vnd be⸗ ſonder Oarvon ber goſte Hauff in Gottes raht ausge ſchloſſen

n ien ſol) Gnadenwerck Gottes/ ſcye Sortniemand ſch

uldig / ſondern flieſſe allein auſs Barmhertzig⸗

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