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Warnung wider S: Gſianders Predig/ Von der Gnaden Wahl.
62 in eilichen ſeine Buchern gelert/ Goet habe nur etzliche Menſchen / zum Leben / Heyl! vnd Woilſland erwehlet vnd verordnet / vñ ſich diſer Menſchen allein / vber ir Jamer vnd Elend er tamẽ wsiſen/ Habe allein dieſe Menſcht von Jeſu Chriſti wil ſen in Gnaden angenomen/ Vnd daſſelbig ſo ſtarck vnd ſo kreff⸗ tig das dieſelbigen in krafft ſoͤlcher ergangener Gnadenwahi / vi ergangener Sonder ung von anderen Menſchen / fuͤrohin nicht mehr konnen verdampt vnd verloren werden / Deñ dieſes ſey ein auſſchuß / welchẽ Gott im heimlichen vñ vnerforſchlichen Raht pber eluche Menſchen / ſeinem ſonderbaren Gnadengefallen nachl habe ergehn laſſen/ Die vberige Menſchen alleſampt vber einen hauffen / hade er von Ewigkeit zu Ewigkeit vbergangen verlaſſen / vnd ſie niemaln geliebet ſich jr Elend vnd Jamer nie⸗ maln erbarmen laſſen / Habe ſie allezeit gehaſſet / auch gemacht vnd geordnet zur Schmach / Schand vñ zum Verderben / Der wegen auch fůr ſolche Leut niemaln eiwas in Gnaden ( Deñ ſie ſollen in keine Gnadenwahl nimmer einkomen ſein)fur ſie geord net / das ſie auch mochten von jrer Noth vnd Elend ertoͤſet wer⸗ den / oder bey Goues Gnaden eiwas zu ſuchen/ zu nemen oder zu gleuben haben. Dieſe Lere hat er nicht nur an einem Drt ſei ner Buͤchern geirieben ſondern in allenlampt! vnd das allezeit wenn er von der Gnadenwahl ʒu reden gehabt. Dargegen ſind allezeit auch eiliche in 5 Wuneenl
S hat D Lutas Oſtander vor der zeit Wes D.
n Chyiſte von Ewizkeit her nur wenig / oder geiers⸗


