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Chriſilichen Kirchen. 56
in c feindite, in c conuertimini & in c.qui natus eſt, & in c.magna pictas Dei: de pœnitentia diſt 1.
In der Beicht wirdt die Sůnd nit verzieben / ſonder es iſt erwieſen / daß ſie ſchon verziehen iſt vor der Beicht: dann die Beicht beſchicht allein die Bueß damit anzuzeigen / vnd zu⸗ bezeugen / ibidem: vnd diß alles ſtehet auch ex verbis Chry- ſoſtomi in c.⁊ 3 4.5. cad.diſt. Dann Ambroſij Wort wer⸗ den erzehlt / angezogen / vnd canoniſirt, in c. Petrus doluit, da er ſagt: Petrus iſt nach ſeinem Fall betrůͤbt worden / vnd hat geweinet / dieweil er als ein Menſch geſuͤndigt hat: Ich finde nit was er geſagt hab / ſeine Traͤher liß ich wol / iß aber ſein gnugthuung nicht / dann gehe hin vnd ſůndige nit mehr / diß iſt die gnugthuung / ſagt der Canon de pœnit. diſt.1.c. quamuis. vnd in c importuna, ſtehet ex authoritate Hic- ronymi. die Statt Nmuue / welche durch jhre Suͤnden ver⸗ dorben / vnd zu Grund gangen were / iſt durch Traͤher vnd jhr weinen erhalten vnd beſtehen blieben.
Dann Chriſoſtomus ſchreibt / welche Sund ein ſchandt iſt ʒubeichten / die waͤſchen ab diegaͤher in c.lachrymæ præd. diſt. 1. de pœnit. Dann das Dpffer welches Gott gefellt / iſt ein zerbrochner Geiſt / Pfal. Fr. Vnd ich wil dem HER⸗ RxRmem Vbertrettung wider mich bekennen / ſo vergibt er mir mein Miſſethat / Pfal. ʒ⁊. So ſagt auch Auguſtinus: Die Gnad vnd Barmhertzigkeit Gottes iſt ſo groß / daß ſie auff das bloſſe vñ einig verſprechen der beſſerung / die Suͤn den verzeihet / vnd ehe dann ſolch Zuſagen der Mundt auß⸗ ſpricht / hats Gott im Hertzen ſchon erhort: Dann das Zu⸗ ſagen vnd Geluͤbd deß Hertzens wirdt fuͤr das Werck ſelbſt bey Gott gerechnet: Darumb ſpricht die gloſſa daſelbſt / daß die Gerechtmachung / die Lieb / die Rew deß Hertzens / die verzechung der Suͤnden / vnd die vorkom̃end Gnad Gottes bey einander ſeyn / d.c.z. 4. & . H So


