li6 Gergen LutnigenßreſhernzuZuſ in genie· frawen Maria genom̃ent aberdurch die kraff vñ wirckunz deß Heiligen Geiſis alſo gereiniget ron der E rbſuͤnd / das in jhrim Leib ein Heiliger Menſch (von Leib vnnd Seel) empfangen / darinnen ohn ſünd ernehret / vnnd gewachſen vnd zu ſeiner zeit an diſe Welt geboren iſt. Vnnd eben dalunð ſchrtibt S. Paulus: Gott hab Der ſpruch S.
ſeinen Sohn geſandt/ in der geſtalt der Sůndtlichen 3 Keiſches. Weſche Wort nicht diſen verſtand haben /als ob ſagt Gottſan⸗ der Sohn Goiecs heice nicht wahrhafftig vnſer fleiſch vñ ⸗ Blut ſondernallein ein geſtalt des fleiſches an ſich ge⸗ deß Suntich⸗ nſien: dann glſo were Chriſſus nicht ein Menſch ſonder en fieiſchto ·
ein ſpectrumſ eingeſicht oder geſpenſt geweſen: vñ ſagt S. vom · 8⸗ Patlus nicht: Gott hab ſein Sohn geſandt in der ge⸗
ſalt des Fleiſches / Sondern in der geſtalt des Sůndtlichen fleiſches / damii S. Paulus hat woͤllen
Lchtenidʒ Chriſius in feiner heiligen Menſcheit ein geſtalt
vñ anſehen gehabt / wie ein ander Menſch der in ſuͤndenm⸗
pfangẽ vnd geboren iſi darum̃ jne auch ſeine(gleict wolmit vnwarheit)ein freſſer/ſeuffer ein freund vñ guten grſelleder Zoͤlner vñ ſunder geheiſſen vñ geſcholtẽ. Aber S Paulus
wil ſouil ſagi: ob wol Chriſius hat nach( ſeiner Mẽſcheit)
diegeſtalt eines ſundtlichen fleiſches gehabt/ſo hat er doch
kein ſůndtlich/ ſonder ein reinrñ heilig fleiſch gehabtꝛwelch⸗ eannoðſubſiãs(aber nichtd ſůnd)nach/gleich ſigweſin. Srleng d⸗
Alſo mainet es auch S. Paulus / daer von Chriſto S and Schreibt der Erſte Menſch iſt von der Erden ) vnnd Wſch ſſtder 3 2 der Ander Menſch iſt der Hen vem Hmmitl⸗ Perꝛ vom him⸗ Mi Welchen Wonten er nicht ſagen will / das der „3. C4 Herꝛ


