der liebet ſich ſelbſ. Dann enuhieengl ſein eigen fleiſch gehaſſet/ ſonder er nãhreies /vñ pfleget ſein / Gleich wie zuch der HErt die ge⸗
Außlegung
S D½ ſtol geſtern abenis iſivon dem leib⸗
lichen Eheſtand gered vndgehan⸗ i ereen Wie ſich Mannvnd
e in ſeltigem werhalan ol⸗ lendas Gpit der Her ein gfalen
daran habe: vnd jnen im Eheſtand
wol / ſcy. Heut wollen wir heren
von dem Geiſtlichen Eheſtand / woͤlcher ſich helt zwiſchen
— . Chꝛiſto vnd der Gemein Gottes. Vnd iſt hoch von nõtn zheſtandt / das wir von dem ſelbigen gruͤndlich berichtet werden als ʒwiſchen Chri⸗ an welchem vnſerer ſeelen ſeligkeitſteht. Dañ wannwi⸗ 1. dem Herꝛn Chriſto nicht geiſilicher weiſe vmaͤhlt Vnd n wiſſen. nicht ſein geiſtliche geſpons weren / ſo hetten wir vns det⸗ wigen ſeligkeijt keins wegs zuuertroſteen.
Znbat / wa Wollen der halben anfangs horen von vnſermn geiſlicht von in diſer pre Byeltigam Chꝛiſto: Wer der ſey: vñ welcher geſtalter im ds3chandel ſein Gemein vermahle: wieer ſich auch gegen der ſehen halte Zum ander: Wie ſich die Semein Gottes die Ge⸗ ſpons Chꝛiſti/gegen ſrem Breutigam erzeigen ſolle vñ diß
auffs kurhte. Der Allmaͤchtig verleybe ſein gnad darzu
Infangs iſt von nůten / das wir ynſern „


