ſie ſich nach jrein Staat vnd Ordnung Got⸗ tes halten / ſo konnen ſie allerley widerwertig⸗ keit / ſo jhnen begegnet / mit gutem vnd ruͤhwigen gewiſſen ertragen / vnnd ſelbige ſeeligklich vber⸗ winden. Woͤllen deinnach kůrtzlich / jedoch auß grund Gottlichs Worts / ſolchen Staat vnnd DOrdnung Gottes / ſo er den Eheleutẽ gegeben / anhoören: Der Allmachtige verleyhe gnad / das wirs behalten / vnnd dei ſelben nachkom ⸗
men. Sna iß/ die Kurtz aber von der ſachen zureden / ſobefilht S. Paulus (in der Eheleut Staat) den Ehe⸗ mennern die liebe: den Eheweibern aber / denge⸗ horſam. Da nun die Eheleur diſem Staat nach gehn / werden ſie in friden vñ einigkeit wol
bey einander leben.
æpeic. uebe, Die Eheliche liebe aber eines Ehemans ge⸗ Erena, gen ſeinem Eheweib/ſoll inbruͤnſtig vnd beſten⸗ ſen· dig ſein. Wie groß aber ſolche liebe ſein joll / erkleret S. Paulus /da er an die Epheſer ſchrei⸗ het / die Maͤnner ſollen jhre Weiber lieben / wie Thꝛiſus geliebt hat die Gemein / vnnd hat ſich ſelbſt fur ſie gegeben / Das iſi freylichein groſſe lieb / das Chꝛiſtus ſein leben fůůr die Gemein ge⸗ geben. Daun Chiiſtus ſagt an eim i ort⸗
Erhſ. 3.


