Ein Predig von den
In maſſen mit andern dergleichen Theolegen hieuor auch beſchehen Welche auch ſolang wider die Vbiqui⸗ tet geſtritten vnnd geloͤftert / biß ſie zuletſt offenlich zu den Zwinglianern getretten / Vnnd auff diſcutag noch bey jhnen ſein. Was hilffts nun / das ettliche Newe Theologen wider die Zwinglianer tumultuiren / vnnd wider ſie auff der antzel boldern⸗ vñ doch nichts deſto weniger eben die vermeinte gruͤndt legen/ darauff die Zwinglianer jren ſchwarm ſetzene Wir ſein jetzt in ei⸗ ner Feſtung / darum̃ wil ich eben von diſer Feſtung ein gleichnus geben. Wann diſe Feſtung (daruor Gott gnedig ſein woͤlle) von einem mechtigen Feind belegert wuͤrde. Vnd der Feind Stuͤrmet mit macht / vber die Brucken herein. Die Kriegsleut aber in der beſatzung wehrten ſich gegen der Brucken / dapffer vñ ritterlich / vnd wolten den veindt an diſem ort nicht herein laſſen · Hiezwiſchen aber lieſſen ſie es geſchehen / das der Feind gegen der Brucken vber / den grabt außfulte / Sturm⸗ laittern anleindte / vnnd vber den Wahl herein ſiige vnd die in der beſatzung wehrten nicht allein dem Feind
am ſelben ort nicht / ſondern böten jme auch die Handꝰ
vnd ʒogen die Feind vber den Wahl herein / in den Ho⸗ fe. Wie trewlich vnnd redlich were das gehandelt? Vnnd warfuͤr wuͤrde manwol ſolche Kriegsleut hal⸗ tens Darumb handlen ſolche Zheologen ſehr vbel /
die dem gemeinen feind ein beyſtand thun / Vnnd
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