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Ein Predig Avß dem vierten Capitel des Euangelisten Matthei : Von den Versuchungen Christi : Darinnen auch gehandelt würt, von der Person Christi, Vnd von den gantzen, halben, vnd haimlichen Zwinglianern : Gehalten auff der Fürstlichen Vestung Hohenasperg, den 12. Februarij, Anno 1581 / Durch D. Lucam Osiandrum, Würtenbergischen Hofpredigern
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Ein Pꝛedig von den

erwegen /was entlich darauß werden woͤlle / wañ man ſich gegen diſer Chꝛiſtlichen Lehꝛ (von der Mateſtet allmechtigkeit des Menſchen Ehꝛiſtw ſo fremdt ſtellet: ja auch es fůͤr em Irthumb vnnd Ketzerey außrufft / wann man lehret / das Chiiſtus nicht allein als Goit / ſondern auch ais Menſch / ſeiner Chuſtenheit allent⸗ haben gegenwertig ſey Warlich / ſolche Newe Theo⸗ logen / welche diſe Fhuſtliche alte lehꝛ nicht kennen wol len / werden ſich des Zwingliſchen jrthumbs vom hey⸗ ligen Nachtmal nicht lang erwehren: wann ſie gleich mit worten ſehr darwider boldern vnnd die Zwinglia⸗ ner vbel ſchelten. Dañ es iſt ja zu allen theilen bekant⸗

lich / das Ghꝛiſtus am vierzigſten tag nach ſeiner auff⸗

erſtehung / ſey von der Erden erhaben / vnd warhafftig ſey gehn Himmel gefahren. Das mercket wol. Esiſt auch zu allen theilen bekantlich / das Chuſtus (wann ſemn helligs Abentmal gehalten wůͤrt) nicht auff vnnj ab auch nicht von einem ort zum andern hin vnnd wi der fahre. Dſes mercket auch wol. Wann dann Chi⸗ ſtus gehn Himtkel gefahren iſt- vnnd fehret nicht ke⸗ rab auchnicht hin vnd wider: Vnndiſt ʒuuor nichtin allen orten (Da das heilig Abentmal gehalten wit) gegenwertig: was werden dañ ſolche Newe Theolcgl imn heyligen Abentmal behalten / Daun allein Bꝛotvi Mein : vnnd ſonſten nichts mehr? Das iſt der Zwing liſche jethumnb. Dann wir halten ja das heylig Aben mal nicht droben im Himmel / ſondern eu

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