Ein Pꝛedig von den
iaugnẽ wolte. Sleich wie die Arianer die ſprüch / ſo võ der Menſchheit Chriſti (oder auch von ſeiner Knechts⸗ geſtalt) reden / pfiegen (vnrecht vnd mutwillig) wider ſein Ewige Soitheit anzuziehen. Dann die Rnechts⸗ geſtalt benmbt dem Herꝛn Chiiſio nichts an ſeiner vol kom̃en Regierung vnd Maieſtet / darinnen er ietzt ifi/ vnnd herꝛſchet füͤrauß in alle Ewigkeit. Wann eines Regirenden Herin diener wolte von ſolchem ſeinem Herin ſagen: was ſolte mein Hert wiſſen / was man in feiner Cantzley handeltẽ was ſolt er zugebieten vnd be⸗ felhen habene Ich gedenck der zeit / das jhne ſein Præ⸗ teptor mit ruten geſtrichen· Was ſolt ich vmb jhn gebẽ ⸗ oder nach jhm fragen ? Da důrfft wol ein Regirender Herꝛ einem ſolchen diener mit der that ʒeigen / das er nicht mehr vnder den Preteptorn / Hoffmeiſtern / vund Guratorn were / vñ důrfft hne erfahrẽ laſſe / ober noch in det Schul / vnnd vnder ſeins Hoffmeifters diſciplin were:oder ob er auch ein ſchläſſel zum thurn hrte,oder nicht. Vnnd zwar der Regirend Son Mariæ / Jeſus Chnſius / hat ſich albereit an eilicht Zwinglianern ge⸗ rochen / weiche ſein Allmacht ſo greulich zerloͤßert ha · den: vñ jhnen gezeigt / das er zur Gerechten Sottes
tze / vñ ein vnendlichen gewaltin Him̃el vñ Erdenhab . Vnd da ſie nicht werden nachlaſſen / wirdt er noch mehꝛ Leuten zeigen / das ſie mit der that er werden/ das er nũ langſi die Knechtsgeſialt abgelegt⸗ n zum Her⸗
ren vnd Ihriſt gemacht / vnd erklett ſey: wie vſe


