Athene x Diphilo in Meycato re, bb. 6. esp
„
Auffmer⸗ cret utig
ernſilich befohlen / das er ſich des zehren vnnd prangen forthin maſotgen ſolte. Thete ers nicht / ſo ſtrafften ſie jhn. Wenn aber einer nichts hatte / daher er ſich ſo ſiadlich verhielte / ſo mu⸗ ſte einen ſolchen der Scharffrichter hinweg rcumen / als der nur die Erde vergeblich beſchwerete. Aber es wollen bey vns Chri⸗ ſien keine Zucht Geſetze gellen · Ein jeder wil jme ſelbſi ſein ei⸗ gen Geſetze ſein / vnd vnuerboten chun / was er wil.
Gott wird vns noch ſelbſt verbieten můſſen mit dem grauſamen Tuͤrcken / oder mil Peſtilent / tewer Zeit/ Auffrhur / das wir vns vntereinander ſelbſi ßraffen vnd hinrichten.
Stehe wie Gott ſeinen. Bogen geſpaunet vnnd toͤdtliche P drauff geleget hat.
Es iſt trawn jetziger ʒeit kein Schertz in der Welt. Freme Chhriſten mochten es wol bedencken. Wolffgang. Mein Lehrmeiſter ſaget auch / das man etwan bey den Roͤmern Cenſo re vder Auffmercken gehalten hette / welche ſich der Buͤrger vnd Einwoner Sitten erkundigten / vnd was ſie fur ein Leben fůn⸗ den / anʒeigen muſten. Solche Cenbore⸗ theten jo auch ſehr von noͤten. Aber man wtl niemands erzuͤrnen / ob man wol ampis wegen ſchuldig iſt zu gebieten vnd zn vevbieten. Stehet doch Gott der Oberkeu allezeit bey in allem was ſie recht thut vnnd wol thut. & Man könte mit warhafften Hiſtorien darthun das biß weilen Diebe vnnd Huren (mit Gunſt zu reden) vntev
ſeile
den ſchonen Kieidern ſein / wollens damit vermenteln / das man
hienon.
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ſie nicht darfur anſehen ſol. Cyriſtianus. Du ſagſt recht Denn es wil jhme niemands ſeinen Schwat an⸗
xen / vielweniger auffs drucken laſſen.
C Von Zierdele leſen wir/das er in geranbten Rirchen geſchwelde einhar gangen / vnd druͤber gertchulich verdam pi ſeꝝ worden. Ai⸗
ban. Orat. Cont Artſio. etc.
Die Welt iſt gar zu Zertlich/vnd doch ein garſtiger Vn⸗ fiat vnd Schewſaal worden⸗ da iſt
keiner / der gutes thu/auch nicht


