arhdn arehidunu als ſeiner Tochter vom Koͤnige ofrer ms Pluter de ſchone Kleider geſchickt — u n La ſich dieſelben anzunemen / vnd ſprich: Ichbeſorge mich / Sie moͤchte in dieſer Kleidung heß ich aus ſehen / vnd ſie moͤchten ir vbel anſtehen. Wolffgang. Jarecht/ jetzt erinnere ich mich auch / Das die Herren zu Venedig vnd ihr Fůrſt oder König⸗ den Pracht der Jungfrawen vnd Weiber durch gewiſſe Geſe⸗ tze im ʒꝛume halten. & Denn bey jnen darffkein Weibsbild wenn ſie gleich von hohem Geſchlechte iſt / ſich in einigem ſei⸗ denen Kieide ſehen laſſen / ¶Es ſey denn auff Hochieiten ode Gaſtereyen. c& veneti legem Oppiam obſeruiant, de gun vide valeriun Maximen.
lib. . c)⸗
Sie durſſen auch keine gůldene Armbande / oder derglei⸗
veneti Ko chen was mit Edlen ſteinen verſetzet / tragen / Vnd daruber hal⸗
nophila ten ſie ſo feſte / das ſie auch auff die Verbrecher jhre ſonderliche es Beſtallung vnnd Auffſeher haben. Denn worzutaug einem Sjnecono· Erbarn vnd Keuſchen Weibe ſolche prechtige Kleidunge vnnd mi. Schmuck / damit ſie ſich dem Manne verkeuffe/der ſie one das
— gerne hat / vnd liebet: Zuuor iſt geſaget worden / das ſoich ſchm re wene cken /vnnd bekleiden allein den Vnzüchtigen Weibern ſcy ver⸗ Rietv. gönnet worden / bey welchen es auch jetzo wol bleiben vnd
Ehrliche Keuſche Wenbsbilder dami vnbeſchmneiſſet laſſen.
Criſtianus. Ich ſehe wol / du wilſt faſt ein rechter Chriſt
vnnd Verſtendig werden / das du ſo Chriſtlich vnnd beſcheiden
von der Sachen redeſt. Wolte & O ẽt/ das du auch alſo dar⸗
nach theteſt. Aber / was du von Geſetzen ſageſt / welche die vber⸗
meſoige Kieidung vnd dergleichen verbieten / das iſtjetziger zeit
ntziſtra nicht wol můglich. Denn es iſt zu tieff ein gewurtzelt / vnnd zu anin·⸗ weit eingeriſſen / vnter Hohes vnd Niders Sandes leuten / vnd
ta Lex non wird die bſe Welt gar raſendt / wenn man jhr ein wenig einre⸗
dlum. det. Wolffsang. Wie denn / wenu die Fůrſien vnd Ver⸗ ſtendige
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