Ludwigen / Hernogen u Wurtemberg /e.
hen wie der ferndig Schnee / nicht in nihilum redigirt wer⸗
den / wie die Creaturen / ſo der eittelkeit vnderwoꝛffen: ſon⸗
der wir ſollen wider aufferſtehen / vnnd mit vnſerer Haut Jos 19. vmbgeben werden: da das verweßlich wuͤrdt anziehen das Joban.ʒ. vnuerweßlich / vnd wir nicht mehr ein verwelckliche Blum / n ſonder dem vnſterblichen vñ clarificierten Leib Chriſti ſollenꝛ Theſſ.4. gleichfoͤrmig ſein / mit jhme ewig leben / hne von Angeſicht Johz. zu angeſicht anſchawen / ein herꝛlichs Reich / vnnd ſchoͤne Mattheʒ. Kron von ſeiner Hand empfahen / vnd ſolcher Herligkeit g theilhafftig werden ſollen / die kein Aug nie geſehen / kein
Vhr nie gehort / vnd dergleichen in keines Menſchen Hertz
nie kommen iſt. So vil von den jetzuerleſnen worien des Koniglichen Propheten Dauids.
Der ander Theil diſer Pre⸗ digt.
VN iſts an dem / geliebte im HE R RN/ daß Wpnun des Durchleuchtigen / Hochge⸗ bornen Fuͤrſten vnd Herm /Herin Ludwi⸗
gen / Hertzogen zu Wuͤrtemberg vnnd Zeck / Grauenzu Mumpelgart / c. vnſers geweſnen gnaͤ⸗ digen Landosfuͤrſten vnd Herꝛn / Chriſtſeliger vnd hochloͤb⸗ licher gedaͤchtnus / ( deſſen verſtorbenen Leichnam jhr allhie vor augen ſtehen ſehet) gebůͤrliche meldung geſchehe. Dann was vns biß dahero der Allmaͤchtig durch ſeinen Geiſt an⸗ zeigen / vnd das Feld predigen laſſen / (naͤmlich / der Menſch ſey in ſeinem Leben wie Graas / vnd blůe wie ein Blum auff dem Feld / wann aber der Wind daruͤber gehe / ſey ſie nicht mehr da / vnnd kenne ſhr ſiett n. Item 6


