lich vnnd leicht iſt/ ſchaffet eine ewige vnd vber alle maß wichtige Herrligkeit / vns / die wir nicht ſehen auff das ſichtbare / ſondern auff das vnſichtbare / Deñ was ſicht⸗ bar iſt/ das iſt ʒeitlich / was aber vnſichtbar iſt / das iſt ewig. Hieruon ſchreibet er auch an die Romer ams. Capittel alſo: Ich halte es darfuͤr / das dieſer zeit leiden der Herrligkeit nicht werth ſey / die an vns ſol offenbaret werden. Alſo ſagt auch Cyprianus: Maiora illic ac⸗ TLib. 4. de cipiemus, quãm hic aut operamur aut patimur, das iſt/ Vnſer belohnung wird groſſer ſein / denn alles leiden
ſo wir in dieſer Welt ausſtehen.
Zum ſechſten vnd lezten / haben alle fromme gleu⸗ c bige Chriſten wider das kurtze vnd muͤheſelige leben vff uſtatẽ & va⸗ dieſer Welt ſich mit dem ewigen leben / darinnen ſie von nitnem huig allen Suͤnden gerechtfertiget / vnd von allem vbel erlo⸗ viæ. ſet / Chriſtum Iheſum jhren Heyland vnnd Seligma⸗ cher ſehen ſollen / zu getroͤſten.
O welche eine felicitas æterna & felix æternitas, wie Proſper redet/ eine ewige ſeligkeit / vnd eine ſelige Ewigkeit wird diß ſein / do in ſolchem langẽ leben weder Todt / noch leid / noch geſchrey / noch ſchmertzen mehr ſein wird / Sondern eitel leben / vnd in demſelben frewde vlu. 16. die fulle / vnd lieblich weſen zur rechten Gottes ewiglich.
Quanta erit iſta felicitas, ſagt Auguſtinus, vbi nul⸗
lum erit malum, nullum jatebit bonum, vacabitur pe c Dei laudibus, qui erit omnia in omnibus. Da wer⸗ den wir vnſern lieben Gott anſchawen / gleich wie die lie⸗ ben Engel jhn ſehen / wie auch der heilige Lehrer redet:
Sicut Angeli vident faciem patris, ita & nos viſuri Auguſ. ſb.
22. de ciuit.
Wnbse * „Dei, cap. 29. Da wird vns vnſer Heyland gezeiget werden. Hie
Eiij ſchen


