Beda: oſtendam eiſalutare meum, id eſt, Sal⸗ uatorem meum, VERbum. Quia tunc videbimus eum, ſicuti eſt. Ich wil jhn ſehen laſſen mein heil / das iſt / meinen Heyland / das Wort / denn als denn werden wir jhn ſehen wie er iſt.
Das ſind nun die herrlichen wolthaten / welche Sott allhier verheiſſet / derer ſich alle fromme Chriſten wider allerley anfechtung in jhrem lebem gantz troͤſtlich
meratorü v⸗
gebrauchen koͤnnen. ſus ſex.
Erſilich/ das jhnen aus allerley not vnd gefahr / ſo r. tieff ſie auch darinnen ſiecken / der hoheſie vnd allmechti⸗ ge durch ſeinen ſtarcken Arm vnnd mechtige Hand / ſo u fern ſie ſeiner gnedigen huͤlffe / in rechter warer liebe vnd gnitudinem vertrawen begerẽ / zu rechter zeit aushelffen wolle ⸗ gleich bericulorum. wie er dem Joſeph aus dem Gefengnis / dem Baniel aus der Lewengruben / vnd den dreyen Mennern aus dem fewrigen Dfen geholffen hat.
Es bezengt auch Dauid mit ſeinem eigenen Ex⸗ empel / das jhn Gott ex profunditate ætumnarum er⸗ rette / do er ſagt: Du leſſeſt mich erfahren viel vnd groſ⸗ Pſalm. 71. ſe angſt / vnd macheſt mich wider lebendig / vnnd holeſt mich aus der tieffen Erden herauff.
Zum Andern / das ſie Gott als der rechte 'æmſnur⸗ rI.
up wie er im andern vers dieſes Pſalms geneñet wird / . in ſeinen gnedigen ſchutz vnd bewarung auffnemen wol⸗ be
le / wenn ſie gleich von der Welt ſchutzlos gelaſſen / vnd
an keinem ort koͤnnen geduldet werden / welches ſich der
Konig Dauid getroͤſtet: Pater & mater derelique⸗
runt me, Pominus autem ſuſcepit me, mein Vatter
vnnd mein Mutter verlaſſen mich / aber der H E RR
nimpt mich auff. E Zum


