S. Pauli / Rom.)4.
ſtand hette gegeben / vnd biß ans ende vnuerrucket erhal⸗ ten / das er inn hoͤchſter beſchwerlichen Kranckheit / vnnd Leibes Schmertzen / das Heupt geſund vnd friſch er hal⸗ ten / vnd das Hertze geſterckt/ Er wolte nu hertzlich ger⸗ ne mit fort / es were doch dz End fuͤr der Thuͤr / gar balde.
Fieng an ſeinem Hertzallerliebſten weibe gute Nacht zu wündſchen / vnnd ſolte Gottes willen jrem fuͤrziehen / wůn⸗ Dar nach ſeiner Lieben Mutter / Juncker Dtt Schle⸗ ſchung. geln / vnd Fraw Affran / ſeinem hertzliebſten Schwager vnnd Geuattern Chriſtoff Sigmund von Bila / Mir / vnnd allem Geſinde / jedem in ſonderheit / Auch bald da⸗ rauff da wir hertzlich beteten/ vnnd er dem Knecht Bar⸗Irene⸗ teln / ſo hernach kam / gute Nacht gegeben / Sang er das ſinget ſchoͤne Sterblied: Mit fried vnd frewd ich fahr dahln /in mu Frid Gottes willen /ete den erſten Vers gar ſan iſch nd. aus Ba vir ale fůr weinen jm nit helffen mochten / da ich die vbrigen drey vers aus / vnnd betet er mit vnns allen.
Viel Spruͤche vnnd Gebet wurden gefuͤhret / wie hinden angezogen werden / denn ſolchs hie ein zubringen zuverdrießlich. Da er vnter deſſe vom Stuel ins Bette / vom Bette in Stuel bracht ward / wie in die 4. wochen / ſeines beſchwerlichen Lagers geſchach / doch wenn Leute vmb jn / wie er nicht gerne Leute hatte / muſte er wader wil⸗ len / bißweilen auß harren.
Es rieff der liebe Juncker ſeliger ſehr offt / kom HErr Jeſu / Ach du HErt wie langee Er fragte nach der Zeit / 2 das es geſchlagen / ward jm angezeiget / das vier vhr we⸗ ⸗r⸗ re / Sagte Er / ich hoffe im nacht vnd Morgenſcheiden / wil ich fort / Kom HErr bald.
Als nun der Tag anbrach / er ſich wider —
3 y


