predigtẽ vnd wolte es nach Gottes willen durchleſen.
Leichpredigk vber den Sptuch rane Mach dieſer ſeiner Heimkunfft / vnnd nu drey gantzer Bebn W . ſich jmmer Leibes ſchwacheit befundẽ / eee mitler zeit gahr wenig ab/ mehr zugenomen. Dienſtags er⸗ den )3. Martij / da er den Sontag Deuli heimbracht / hab ich jnen beſucht auff ſein begerẽ durch ein Zeddel an mich geſchrieben / auff dem Betthe ſitzend befunden / den an⸗ fang des Schwulſts von jhm verſtanden / als gleich der Edie vnd Ehrnveſte Hans Rudolff Schlegel ſein lieben Vetter jnen beſuchte (der ſich fuͤr ein Kriegsman vnnd Befehlhaber / wider die Feinde der Chriſten brauchen leſt / vnd jnen Valedicirte vnd geſegnete) bin aber guter zuuerſicht geweſen / es wuͤrde ſich wider hinweg ſchlei⸗ chen / wie ſonſtofft zuuorn beſchwerung des Schwulſis der Fuͤſſe jn geplaget.
Ritte ſir Dis mals hat irmich ermanet fur jn zu bitten / das jn vngedult Gott nicht wolte in langwiriges Lager gerathen laſſen /
Ereus das er nicht etwa aus vngedult wider Gott murrete. Den )9. Martij hab ich jnen beſucht / gantz gedůltig vber D. Habermans Paſſionpredigten antroffen / da er d.50. ſo laut geleſen / das ichs baid im Hofe vnten gehoͤrt / hoch
pen gerůhmtet / das jhmdis Buch ſo herrlichen Troſt gebe/ Den 2). Bin ich wider zu jm kommen / als er Medica menta auffgeſchrieben / vnd guter. Hoffnung geweſen / es ſolten jhm durch Mittel ſeine Schwulſt vnd Huſtenge⸗ lindert werden / Ward dafuͤr gehalten / das ein heimlich Fieber zugeſchlagen / denner vnterſchiedliche Hitze vnd Froſt neben erbrechen fuͤlete.
Den 24. Martij begerte er fur jn in der Rirchen das
chen ge⸗ gemein Gebet zu thun / das es der gůtige trewe GOtt /
vn mit ſeinet bewuſten Kranckheit / um allerbeſten
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