S. Pauli / Rom.)4.
Darumb iſt fuͤrs noͤtigſte geachtet / ſich nach endetũg urß ge⸗ der Lufft dem Artzte zu vntergeben / welchs eilend geſche⸗ braucht. hen / das er von Winckel / dahin ſie gewichen waren/ dem Ehrnueſten vnd Hochachebarn Doectori Matth. Mar⸗ P att. tini / der Wolgebornen Graffen vnd Herrn zu Mans⸗ Martint ſeld ete. vnd Phyſieo zu Eisleben geſchrieben / jnen con- juliret vnd was am nuͤtzlichſten were / zu ſenden gebeten.
Es klagte dißmal der Juncker ſeliger / vbern Schleim des Magens / vnluſt zu eſſen / vnd begerte Mittel die lin⸗ dern vnd reinigen moͤchten / wie jm vom Doctori genug⸗ ſã zu brauchẽ heraus geſchickt wordẽ. Weil der ſchwulſt ſich weg geſchlichen / gieng der Juncker zuwinckel eclich 8e mal zur offentlichen Predige / derhoffte ſich auffs erſte/ ꝛin
eſund vnd ſriſch wider heim zu finden. Eylend aber fad ſſerſer Huſte / der alles bey jm erheben wolte / ließ j⸗
n gar nit ſchlaffen / dadurch er ein ſchweren kurtzen A⸗ vᷣſle⸗ thẽ bekam / vnd wenn er huſtete / oder ſichnider legee / wolt er erſticken / als ich ſelbſt den vierden Martij geſehen / vnd mit erſchrockenem gemůth angehoret. Erliche beſchwe⸗ rung vom Huſten / hat er abermals den Hertn Doetor berichtet mit eigener Hand / wie er jm wider geſchrieben / vnd viel das er brauchen ſollen / angeordnet. †
Demnach nu der Juncker groſſe Mattigkeit vnd vn⸗ ruhe befunden / vieleicht andere kuͤmmernis jm angelegen waren / wolte er andere Leut nit bemuͤhen / ſondern viel lieber bey den ſeinẽ / auch nu der Feldbeſiellung abzuwar⸗ ten / nach Mittelhauſen vnd daſelbſt Gottes willen war⸗ ten / was Gott an jm anfahẽ vnd zuuolbringen beſchloſ⸗ ſen / ward alſo den eilfften Martij/ als er ſechs Wochen in Hans Hermans behauſung geweſen / dafuͤr er jm hoͤch⸗ lich danckete/kranck vnd vpluſtig in 2 a
bracht.


