S. Pauli/ Rom.)
icher Ehrerbietung / des Jahrs viermal gebraucht / imn offentlicher ſamlung⸗ Da vnſer lieber Gott mit der allzuwol verdienten Landſtraffe der ſchrecklichen Peſtilentz / viel oͤrter / vnnd auch vnſere Gemeine / anſieng heimzuſuchen / ward er peſtn?s. langſam dahin bewogen / das er ſich an frembde reine or⸗ Aunoðv ter zu guten Freunden / die es jhm angebotten / machen wolte / doch ſtelte ers Gotte anheim / vnnd zeigte mir die Motiuen an / warumb er lieber zur flucht willigen / denn zu hauſe bleiben muͤſte / Die auch zum theil alſo / das ich ſelbſt darzu gerathen / weil Gote Flucht mit gebuͤrlicher Wie auch der thewre Man Lutherus 8 gethan hat. 1 Damit Er aber deſto mehr ſich in der Frembde / ne⸗ Betei⸗ ben anhorung d er Predigt / ſelbſt troͤſten koͤndte / hat er ung vmb eine deutſche Poſtil bey mir angeſuchet / welche er ?*rſiuch mit nutz brauchen moͤchte / vnd alſo neben der Bibel / D. Martin Luthers Geſang / vnnd D. Habermans Bet⸗ Bibek bůchlein ſich mit vleiß vbete/vnd viel Erawergedancken &23, vertrieben wuͤrden. Wie er auch bald. Doctor Haber⸗ buch. mans Poſtillen empfangen / iſt jm hertzlich lieb geweſen / vndpflegte ſeine Krafft des heiligen Geiſtes wirckung d 3, zu ruͤhmen / befahl mir dieſelbe jm binden zu laſſen. betnigns Soolche zeit vber / da Ey ſich bey jren Freunden ent⸗ Poſiil. n iſt mir manch truͤbſelig / widerumbauch troſtlich chreiben zugeſchickt worden / daraus ſein Gottſeliges miuet⸗ vndmitleidendes Hertz / vnd ſeufftzen des Gebets / in der dende ⸗ Nothklar vermercket ¶ Wie auch die Fraw Gevatter Veronica / ſein hertzliebſter Schatz / in abgãg dreyer mei⸗ ſelgen ner Kinderlein / an meinem Wrib ein feinen Troſtbrieff zen gethan / Gontroſte ſrbreffthlich)warhafftiger —


