8. Pauli/ Rom.) 40
mit kůͤmmerniſſen / vnd weinẽ mit Threnen heuffen. Ss ſind wir doch gewis / vnd gar wol verſichert / weil wir nit vns / ſondern Gotte leben vnd ſierben / ſo ſollen ſie es doch nicht zu jrem gewůͤndſchten ende bringen / wie mancher⸗ ley falſche Liſt vnnd Anſchiege ſie fuͤrhaben / das ſie vn⸗ ohn den gnedigen Vaͤterlichen willen Gottes / ein Leid rhun / oder am Leben ſchaden zufuͤgen ſolten / Wie vnſer lieber HErr vnd Heiland Chriſtus Iheſus ſelbſt ſaget / Matthei am jo. Capitel / V. ⁊· Keufft man nit zwe · mn⸗ ne Sperlinge vmb einen Pfennige Noch felt der⸗ ſelbigen keiner auff die Erden / on ewren Vater.
Nun ſind auch ewre Haare auff dem Heubt qlle gezehlet. Sol vns nu nit ein. Haͤtlein auff dem eupie / on Gottes willen gekruͤmmet werden / viel weniger koͤn⸗ nen wir geplagt / oder gar getoͤdtet werden / vhn Gottes Willen. Es heiſt wie ber go. Pſalm Dauids ſagt / V. . Herr duleſſeſt dieNenſchẽ ſierben / vnd ſprichſi: ll⸗ Kompt wider jr Menſchen kinder / Sela. Das iſt ein hertzlicher Troſt / das wir wiſſen vnd behalten ſollen / das ſich vnſer lieber Gott / vnſer alſo trewlich annimpt / hertzlich erbarmet / gnediglich vnd Vaͤterlich behůͤtet vñ bewaret / das vns one ſeinen willen / gar kein Leid wider⸗ fahren ſoll / Vnd dagleich etwas geſchicht / ſol es vnns nit zumergſten / ſondern zum beſten gedeyen / vnd gutes drauff folgen.
Darumb weil Gott alſo vleis ſige achtung auff vns gibt / ſol jederman gewis gleuben / vnnd gahr warhafftig halten / das ein jeglich Menſch / der ein gleubiger Chriſt iſi /ebet durch Gottes krafft / vnd jhm kan nichts böſes widerfahren / Darnehen aber mils Menſch .


