Chriſiliche Leichpredigt.
Som. o. gebrechen vnnd Sänd / wo Sünd iſt /da bleibet der Sün⸗
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den Sold der Todt nicht aus / durch welchen die Saͤnde zu grunde muſs auſogerottet vnd exterminiret werden. So ſpricht aber Sſaias vom Slend der Slaͤu⸗ bigen alſoꝛ luſtus perit, der Serechte köͤmmet vnb/ da⸗ mit er vns borbildet piorum conditionemanʒeigend / wie es auch vmb frommer hbenſchen eben vnd thun gar ein armſelig vnd bawfellig gemaͤcht ſey / das gar bald an⸗ bruͤchig / wurmſtichig wird / zerfellet / vnnd ſich wider das liebe elend vnnd den ʒeiclichen Todt mit nichte konne auffhalten / laut Pſal. 03. Er kennet da arm gemaͤch⸗ te / Sott weis wir ſind nur Staub / Sleich wie das Sras von rechte /ein Blum vmbfallendes Paub / der Wind nur drůͤber gehet / ſoiſt ſie nimmer da / Als bald der enſch vergehet / ſein Ende das iſt jm nahe. Vohan )6. In mun⸗ do habetis preſſuram, Wnn der Welt habe jhr angſt vnd trawrigkeit. Eſai.ꝗ o. Omnis caro fœnum, &c. Alles Fleiſch iſt Sew / vnd ſeine gůte iſt wie ein Blum auff dem elde / das Sew berdorret / die Blume ber⸗ welcket / denn des SErrn Seiſt blaͤſet drein. Sprach 14. Alles leiſch berſchleiſt wie ein Kleid / Eo iſt der alte Bund / du muſt ſterben. Gleich wie die gruͤnen Blaͤtter auff einem ſchonen bawm /etliche fallen ab / eeliche wach⸗ ſen wieder. Alſo gehets den Peuten auch. gum andeen ſagetEſaias ferner Sie werden auff⸗ gerafft / darmit er vns vorſtellet piorum emigratio⸗ nem, Wie die Slaͤubigen ſo wol als die Sottloſen dieſ herbrige


