Tachpredigt. zrhangen / ſondern wie ſie ein zroſſes Mißfallen baran getragen / alſo heben ſie auch ſolches zu endern ſich hoͤchlch befliſſen / vnd vtelmal be⸗ deneken Jelragen / vnfleiſsige Pfarrherrn zu dulden / vder von einem Ort zum andern jn tranferiren auß dieſer Vrſach / Ihr Gnaden mu⸗ ſten ſo wol (haben ſie offt geſagt) vor die armen Bawren / als Buͤrger vynd Edelleut heut oder morgen Rechenſchafft geben / wann ſie mut bẽ· ſen vnd vntuͤchtigen Pfarrhermbedacht wůrden.
Sonſten iſt S. G gerrewenfleißigen Predigern / ſo ab SOt⸗ tes WOrt beſtendiz gehalten/ vnnd jhnen jhr Amnpt und Lcben ein Ernſt ſein lafften / wie auch getrewen fleiſsigen Schlildienern / ſchr ge⸗ neigt geweſen / dieſelben geliebt/ geehret / vnd gefötdert / vnd ſich milde vnd zutthaͤtig gegen ſie erzeiget / wie neben denſetben ond andern / anch viel Sxules ſe vmb der Lucheriſchen Warheit wiken jhre Oienſte hin vnd wider ſind entnommen worden/ S. G. geneigtes Gemuͤth vnd Gurtchärigkeit dißfals empfindlich geſpüret/ deſſelben auch reichlich Benoſſen, als die nicht allem von S G. muldiglich begabt / ſondern Ach vielmal ven derſelben wider khrlich vnterbracht vud beforderz ſeind worden. 3
Wie denn jnnerhalb zwey Jahren S. G fuͤnff vertrieben⸗ Miniſtros verbi Dirini, ſo ein gut Zeugnis gehabt / daß ſie in Lehr vnd Leben richtig auffgenommen / vnd in derd errſchafft befordere haben / vnter welche ich vnwirdiger mich anch zehle ohn was vor ſolcher Zeit mag zeſchehen/ vnd ärhn Exulanten begegenet ſein / daß alſo der wolgeborne vnd edle Herr bnd Graff /Sraff Wilhelm zu Schwarsburz vnd Hohnſtei /ete heiliger vnd chrlicher Gedächt⸗ nis / ein rechter Prieſter Freund vnd ſonderlicher Patron armer vn⸗ ſchuldiger vertriebener Pfarrherren geweſen / von welchen ſie in War heit ſugen konnen / wie der Heideniſche Poet ſchreibet.
Tenh trepidi cen ſlun dulce carins. QMendere Da. SOtthat vns an dich gewieſen / daß wir Schirm und he
vehdir finden ſelen. Welches ich neben andern mit den meinen G dauckl arinch
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