Druckschrift 
Zwo Leychpredigten: Vber den Fürstlichen Leychen, weiland der Durchlauchtigen Hochgebornen Fürstin vnd Frawen, Frawen Elisabeth, Hertzogin zu Sachsen, Landgräuin in Dühringen, vnd Marggräuin zu Meissen, geborner Gräuin zu Manßfeldt, [et]c. : Vnd des jungen Herrleins, Hertzog Johann Friedrichen zu Sachsen, [et]c. beider löb: vnd Christlichen Gedechtnus
Entstehung
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Endlichen haben jhr F. g. auch mich / als derſel⸗ ben vnwirdigen Seelſorgern gefordert / vnd erin⸗ Oratio nert / das ich / wie auch bißher geſchehen / mich weder xnMr ver gnade noch vngnade / oder etwas anders / wolle ab⸗ halten laſſen / die Suͤnde an jhrem hertzlieben Herrn zu ſtraffen / oder jhm etwas zuuerſchweigen: wel⸗ ches ich auch / ſo viel mir Gott gnade verleyhet / vleiſ⸗ ſig vnd trewlich verrichten wil.

Hierauff haben jhr F. g. ein wenig geruhet / vnd als dann die gantze ʒeit vber vleiſsig gebetet / vnd den lieben Gott angeruffen / das er mit ſeiner gnedigen hůlffe erſcheinen wolle / Wie denn jhr F. g. auff den Dſtermontag morgens vmb v. vhr / als ſie von mir abermals gefragt worden / Ob ſie auch noch den lie⸗ ben Gott im hertzen hette / vnd auff das verdienſt Jeſu Chriſti ſterben wolle / wenn ſie ja der liebe Gott von hinnen abforderte? mir mit freudigen worten geantwortet: Ja das wil ich thun / wils Gott der Allmechtige / Auch darauff angefangen zu recitie⸗ ren das Symbolum Athanaſij / von wort zu wort / o Aer 3 das auch jhr F. g. kein wort darinn geirret ha⸗ en. t. Hierauff ſind nu jhr F.g. wider in warer anruf⸗ fung Gottes gelegen / biß nach mittage an gemeltem Oſtermontage / do jhr F. g zwiſchen drey vnd vier E iij vhren /