Druckschrift 
Zwo Leychpredigten: Vber den Fürstlichen Leychen, weiland der Durchlauchtigen Hochgebornen Fürstin vnd Frawen, Frawen Elisabeth, Hertzogin zu Sachsen, Landgräuin in Dühringen, vnd Marggräuin zu Meissen, geborner Gräuin zu Manßfeldt, [et]c. : Vnd des jungen Herrleins, Hertzog Johann Friedrichen zu Sachsen, [et]c. beider löb: vnd Christlichen Gedechtnus
Entstehung
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Andern / das ſie ſich dabey erinnerten der erſten Ver⸗ heiſſung von dem gebenedeyten Samen / das derſel⸗ bige ſolte ſein das Opffer fur vnſere Suͤnde. Zum Dritten / ſo wurden durch das Opffer der Turtel⸗ tauben, die Eheleute erinnert / der ehelichen trewe / zucht / vnd anderer tugendt.

Dieſes iſt alſo das erſte Stůcklein / darinnen wir ccheh⸗

gehoͤrt haben / weſſen ſich alle Kindbetterin zu getroͤ⸗piorß le.

ſten haben / Nemlichen / das Gott der allmechtige fur ſie ſorge / vnd jnen ſeine huͤlff vnd beyſtand in ſolcher not verheiſſen habe.

Der Andere Punct.

Von den Tugenden / welcher ſich

alle ſchwangere Weiber ſollen befleiſsigen.

N Ach dem wir jetzt gehoͤret / das die Vei⸗ ber ſelig werden / durch Kinder zeugen / So moͤchte einer fragen: Iſi denn nun das Kinder obii. zeugen ein ſolch werck / das dadurch das ewige leben kan verdienet vnnd erworben werden: Antwort / keh a4ob⸗ Nein / durchaus nicht / Sondern alhie ſagt Paulus: nn. Das Weib wird ſelig durch Kinder zeugen / ſo ſie

bleiben im Glauben/1. Denn durch den Glauben c

allein wird der Menſch gerecht fur Gott / nemlich / iuſifeu.

wenn