Gen. 7. Gen.19. 2. Reg.2. Eſa. 39.
Pſal. 91.
1. Cor. 10. 2. Pet.2.
Jerem. 39.
Pſalm..
Geneſi. Exod. 3ꝛ.
18 Chriſtliche Leichpredigt. ſ nimpt / vnd jhn in die ſicherheyt bringt / daß er nimmermeht uͤndige·
Zum andern / wil ſie Goit auch fur den ſtraffen verſichert ha⸗ ben / Wer viel ſuͤndiget / muß auch viel ſtraff leiden. Damit ſie / die gerechten / nun nicht wie groͤſſer vnd mehrer ſuͤnde / alſo auch mehrer ſtraffe wirdig / nimpt ſie G tt bey ʒeit / bevor wenn ein groß vngluͤck vorhanden / hinweg. Alſo hat er Noah / Lothen / die Juͤnger zu Jeru⸗ ſalem / wie er auch ſonderlich dem gottſeligen Koͤnig Joſia verhieß: Er wolle jn zu ſeinen Vaͤttern verſammlen / damit er nit ſche alle das vnglůck. Deßgleichen Hiskia / bey deß lebzeiten die Babyloniſche ge⸗ fencknuß auffgehalten. Moͤchte aber jemand ſagen / Kan denn Gott ſeine glaubigen ſonſt nit erhalten⸗ Antwort: Gott weyß die ſeinen wol zu erhalten / ob ſie gleich muiten in der gefahr ſind / gibt er jnen eingne⸗ diges außkommen / vnd ſchaffis alſo / daß ſie es ertragen konnen. Wie Eſa.ʒ. Prediget den gerechien / daß ſie es gut haben werden / denn ſie werden die frucht jhrer Haͤnde eſſen / das iſt / ſie ſollen mitten in dem
nglůck jrer gottſeligkeit augenſcheinlich genieſſen. Das ſehen wir an Ebedmelech / deßgleichen Daniel vnd ſeinen geſellen. Darumb auch Dauid ſpricht: Wenn ich in der angſt wandele / E R / ſo erqui⸗ ckeſtu mich.
Zum dritten hat Gott auch diß in willens / wenn er alſo die ge⸗ rechten wegrafft / nemlich / daß ſie jhm nit in das Schwerdt greiffen / vnd auffhalten / denn wenn Git gleich ſein Schwerdt gewetzt / vnd ſeinen Bogen geſpannet / vnd ʒiclet / daß er ſtraffen wil / halten ſie jhn auff durch jr glaubiges gebett. Wie zu erſehen an dem lieben Loth / zu dem ſprach der HERR: Eile / vnd errette dich ſelbſt / denn ich kan nichts thun / biß du hinein kommeſt. Deßgleichen ʒu Moſe Laß mich daß mein Zorn vber ſie ergrimme / vnd ſie auffreſſe. Im Prophelen
Ezech. tz. 22. Ezechiel ſchilt der Hx hefftig die Propheten / vnd andere / ſoſich
mit heylfamer Lehr / vnd glaubigem Gebett nit gemachl zur Hurten vnd Mauwer wider den Riß / daß er es nicht verderbte. Darauß wir nun ſehen / wie es Gott meyne / wenn die gerechten alſo vmb nemlit


