ermelten Landen / ſo rechter Erbherren von G Btt beraubet / frembdeHerrſchafften / vmb ſolche Konigreich vnd Lande durch der armen vnterthanen gut vnd Blut kriegen vnd ſich reuffen / Da iſt lieben Kinder Jammer vber Jammer / laſſet derwegen dieſe edle Gottes Gabe vns danckbarlichen erkennen / vnd bittet hertzlichen das vns der barmhertzige Gott ſolche ſtercken / gruͤn⸗ den vnd vermehren wolle.
Aber viel eine gröſſere G abe iſt es / das wir durch dieſer vn⸗ ſerer ſeligen lieben Landes Mutter / gleubiger vnnd mit vielen heiſſen threnen beſprengetes Gebet / vnd rechte trew Fuͤrſtliche aufferʒichung in der Zucht vnd vermanung zum HERREN da es J. F. G. an Fuͤrſtlicher vnterweiſung trewer Erinne⸗ rung / Vermanung / Warnung / auch wo es von noten ſein wollen /hertzlicher / freundlicher / muͤtterlicher vnd ernſter ſtraf⸗ fe / von Kindheit auff nichts erwinden laſſen /ʒweene in herhen grundt Gottfuͤrchtige / Gottſelige / Chriſtliche / Gnedige Lan⸗ des Fůrſtẽ / Herrn vnd Frewlein haben / Das iſt die rechte Do⸗ rothea / die rechte EdleFůrſtliche Gabe Gottes / derſelbige gibt der Erden / einem Lande / ſpricht vnſer Syrach am dritten zu zei⸗ ten einen tuͤchtigen Regenten Fuͤr dieſe edleabe haben wir zu foͤrdeſt Gott / nach Gott aber vnſerer getrewen Landes Mutter zu dancken / Dann dieſes gleubiges threnen gebet vnd ſeufftzen hat nit koͤnnen verlohren ſein / Sondern iſt von dem gnedigen Gott trewlich erhoͤret worden. Zu dieſer Muͤtterlichen Furſili⸗ chen Zucht vnnd Ermanung hat der getrewe Gott / der allein das Haus bawet / gnad vnd ſegen gegeben / Vnd zwar / wie viel můͤtterliche Trewe Zucht vnd vermanung zum Herrn auch in Koͤniglichen vnd Fuͤrſtlichen Haͤuſern vermoͤge / Was auch muͤtterliche verhengung / verzertlung' oder nachleſsigkeit / eben in denſelben fuͤr Schadenthue/deutet vnter andern Salomon Prouerb. 14. Durch weiſe Weiber wird das Hauß erbawet / eine Nãrrin aber zubrichts mit jhrem thun / vnnd prouerbo. Ein Thoͤrichter Sohn iſt ſeiner Mutter gremen / So zeugen ſolches die Exempel bibliſcher vnd aller andern Hiſtorien / ja auch die taͤgliche erfahrůg / da man wol ſ
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