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Eine Christliche Leichpredigt Vber das Euangelium am 21. Sonntage nach Trinitatis, Vom Königlichen : gehalten zu Dreßden im Schlos den 24. Octob. in grosser Versamlung vieler Hoher Potentaten, Fürsten vnd Herren : Als jetzo die Churfürstliche Leich des weiland Durchlauchtigsten Hochgebornen Fürsten vnd Herrn, Herrn Christiani, Hertzogen zu Sachsen, des Heiligen Römischen Reichs Ertzmarschalln vnd Churfürsten, Landgraffen in Düringen Marggraffen zu Meissen, etc. : Welcher den 25. Septemb. früe vor 7. vhr in diesem 1591. Jahre, seines alters 31. zu Dreßden in Christo seliglich entschlaffen ist, auffm Schloß in die Creutzkirche daselbsten hat sollen gesetzt werden
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ſeye. Do vus doch G Ottes Wort nicht zum zweifel / viet weniger zur verzweiffelung / ſondern zur Lehr beſchrieben / auff das wir durch Gedult vnd Troſt der Schrifft hoff⸗ nung haben / Roman.). Vnd derwegen ein jeder Menſch mit S. Paulo wol ſagen kan vnnd ſol / Rom. 8. Ich bin gewiß / das weder Todt noch Leben / weder Engel noch Fuͤrſtenthumb / noch Gewalt / weder Gegenwertiges noch Zukuͤnfftiges / weder Hohes noch Tieffes / noch keine an⸗ dere Ereatur mag vns ſcheiden von der Liebe GDTtes die in CH RJ S T D JEſu iſt vnſerm HE RRN. Vnd Galat. 2. Der Son Gottes hat mich geliebet / vnd ſich ſelbſt fur mich dargegeben. Wer ſolches nicht gleubet / der begehet die aller groͤſſeſte Suͤnde / welche die Heupturſache iſtder Verdamnis / vmb dero willen der Heilige Geiſt die Welt ſtraffet / Johan. )6. Zuwelcher grewlichen Suͤnde die Caluiniſten mit jhrer Lehre die Jeute anreitzen vnd treiben. Gottes warhafftiges Wort / dem wir zu gleubeſchuͤl⸗ dig / weiſet vns / das Gott der Allmechtige in ſeinem ewi⸗ gen Rath / durch ein Deeret beſchloſſen / das er ſeinen Son dem Gefallenem Menſchlichen Geſchlecht zu gute / in die⸗ ſe Welt ſenden / vnd alle die / ſo an jhn gleuben / zu Gnaden⸗ kindern / vnnd Erben deß ewigen Lebens / annehmen wolle. Epheſ.). Er hat vns in C Riſto erwehlet /ehe denn der Welt Grundt geleget war. 2. Timoth. ). Er hat vns Sclig gemacht vnd beruffen / mit einem. Heiligen Ruff nicht nach vnſern Wercken / ſondern nach ſeinem Vorſatz vnd Gnade / die vns gegeben iſtin C H RJ S T D JE⸗ S V / vor der zeit der Welt / jetzt aber offenbaret durch die Erſcheinung vnſers Heilandes J E S V CHR J⸗ Daraus iſt offenbar / das Gott von der S vnd