gegruͤndet / dawider auch der Hellen Pforten nichts ver⸗ moͤgen / vnd wir wol ſagen koͤnnen / Gottes wort vnd Da ctot Luthers Lehr / vergehet nu vnd nim̃ermehr. GBtt warnet manchmal die ſeinen durch ſonderliche zeichen vñ Wunder / die wir nicht ſollen in wind ſchlagen. Demloͤblichen Konig in Dennemarck Chriſtiano/ iſt ʒſori⸗ kurß vor ſeinem ende / ein Mann in einem weiſſen Kleid er vonchri⸗ ſchienen / der hat jhm angezeigt/ Er ſoltvnbekuͤmmert ſein ſtiano R denn auffs newe Jahr wuͤrde ſeine Kranckheit gar auff⸗ horen / vnd eine rechte geſundheit folgen. Solches hat er nematc. ſeinem Hoff prediger vnd Beichtuater M. Paulo Noui⸗ omago / vnd ſeinem Leibmedico D. Cornelio vermeldet / die es dem from̃en Koͤnig haben wollen ausreden/ vnd ei⸗ nen Traum draus machen. Aber das Gottſelige koͤnigli⸗ che. Hertz hat geantwortet / es ſey kein traum geweſt / erha⸗ be nicht geſchlaffen / ſondern dazumahl gewacht / iſt alſo drauff blieben / vnd hat ſich ſtets geſehnet nach dem Lieben Newen jarstage / an welchem er ſein Chriſtlich Gemahl / Herren vnd Frewlein / vnd gantzes Hoffgeſinde / nachein⸗ ander / mit Handgeben vnd Chriſtlichem Vnterricht ge⸗ ſegnet / auch ein Letzt oder Valetpredigt beſtellt / nach wel⸗ cher er ſelbs angefangen zu ſingen / Mit Fried vndFrewd ich fahr dahin / in Gottes wille/getroſt iſt mir mein Hertz vnd ſinn / ſanfft vnd ſtille / wie Gott mir verheiſſen hat / der Todt iſt mein ſchlaff worden /;ẽ.¶ Vuterm Geſange/ ehe er zum ende kommen / hat er alſomit fried vnnd frewd ſein Geiſt in die hende Jeſu Chriſti befohlen vñ auffgebe· Darnach zum andern begeren etliche Zeichen aus Votwiß / Vermeſſenheit vnd Boß heit / wie wir Exempel haben / Matth. )a. )6. Joh. 6. vnd anderswo mehr / dar⸗ ur wir vns huͤten ſollen. Letzlich vnd zum dritten bitten etliche Zeichen vnd D Wun⸗
Druckschrift
Eine Christliche Leichpredigt Vber das Euangelium am 21. Sonntage nach Trinitatis, Vom Königlichen : gehalten zu Dreßden im Schlos den 24. Octob. in grosser Versamlung vieler Hoher Potentaten, Fürsten vnd Herren : Als jetzo die Churfürstliche Leich des weiland Durchlauchtigsten Hochgebornen Fürsten vnd Herrn, Herrn Christiani, Hertzogen zu Sachsen, des Heiligen Römischen Reichs Ertzmarschalln vnd Churfürsten, Landgraffen in Düringen Marggraffen zu Meissen, etc. : Welcher den 25. Septemb. früe vor 7. vhr in diesem 1591. Jahre, seines alters 31. zu Dreßden in Christo seliglich entschlaffen ist, auffm Schloß in die Creutzkirche daselbsten hat sollen gesetzt werden
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