du iſi der alte Bund /blebet keinet vber /koͤmmet Cuntz hin/ſokömmel Heinßz widet/vnnd was ſolher vttlaſſenen Reden mehr ſchen mögen. i
Das iſt ein gemein Vbel inn der Weilt / fuͤrnehme euth ſind offt bald verklaget / vnd wird (eider) hoher wol⸗ uerdienter Perſonen vnnd heiliger Gottesmänner alizu bald vergeſſen Vber dieſe Vnart klaget det HRR ſeibſt im Propheten Eſuia: Ber Gerechte kömmetvmb/ Eſas vnd niemand iſt/ der es zu Hertzennehme. Die Heiligen werden hingeraffer / vnd nitmand achiet darauff. Vnnd meinet zwar die Welt/ es ſepe ein gemeines / wann hohe Teute ſterben. Aber der Geiſt Gottes zeigt an jetzt ermeltem Btt weit ein anders / vnd ſpricht: Die Gerechten werden weggeraffet vor dem Vnglůckꝰ Hie höreftu es / was es bedente / wann furtveffliche Leute ſierben/ Vnglůͤtk iſi vor⸗ iſt furder Thůͤt. Man leſſet
ſchs zwar wol offt geduͤncken/ komme Contz hin / komme Betz wider. Man ſihet es aber leider allzuniel / wie es kömmet / dem Sprichwort gemeinglichen nach Das beſſer ſelten Vnnd ob gleich etwas wider kom⸗ met/ ſo wiſſet man zwar offt wol/ vnnd kan ja wiſſen / was man an dem gehabt / das man vetlohten: Was man aber an dem / ſo folget / haben werde / leſſet ſich nicht al⸗ lezeit wiſſen / vnnd wird mit groſſem Schaden erſt geler⸗
Wie jederman vber gegenwerlizem Todfall deß wey⸗ ſand Ehrwidigen / nim aber inn Goltſeligen / Henn D Selneckers geſinnet ſeh/ kan ich zwar füs meine Perſon micht wiſſen: Doch weis vnd erkennet es der / der Nieren vnd Hertzen aller Menſchen prufen kan. Das aber weis ich gewißlich vnd iſt in Warheit alſo / das wir nicht einen
Cü ſchlech⸗


