Goit mit Moſe ſeinem Heiligen gebrauchet / mancherleh vnnd vielfeltig geweſen / beynah die gange zeit ſeiner Pil⸗ gramſchafft vnnd Walfart auff Erden / von ſeincr erſten Kindheit an / biß inn ſein hohes vnnd letztes Altar / da er 120. Jahr eweichet hat. Doch bat es in ſonderheit wůn⸗ derlich gefůhret geheiſſen / da es mit jm zum Sterben kom⸗ men iſt. Iſt jemand im gantzen Iſrael geweſen/ mit dem es damalen vnzeitig geſchienen hat / das er fierben ſolte/ ſo iſt es in Warheit Moſes geweſen: Vnd nach mennig⸗ liches Vrteil vnd Gedancken / ſt jemand vnter gllen Kin⸗ dern Iſrael geweſen / dem das gelobte Land zu ſehen / vnd mit freuden da hinein zu ʒiehen hette gedeyen ſollen / ſo ſol⸗ te es vor allen andern Iſraeliten / dem lieben Moſi zutheil worden ſein. Das geſchiehet aber lauter nicht: Sondern ben das Gegenteil. Da das Volck Iſrael in vollem an vnd einzug iſt / das gelobte Land einzunemen / darumb ſie ſo lang gewandert vnnd geſtritten hatten / ſo mus Moſes auff / vnd dauon aus dieſem Leben / vnnd wird jhme meht dauon nicht zu theil / als ein bloſſes anſehen von auſſen / vnd von fernen. Dos iſt vnd heiſſet ja wunderlich dieſen Heiligen mit der Sterbens zeit gefuͤhret. Wie es nu Gott waͤnderlich mit dieſem Heiligen der Zeit halben / im Sterben gemacht hat: Alſo fuͤhret er auch ſeine Heiligen wunderlich im Sterben / Oris / Stelle/ Mas vnd weiſe / vnd anderer Vmbſtende halben.
Jacob vnnd Joſeph ſind groſſe Heiligen: Aber im Geneſ 49
Sterben führet ſie Gott auch ſo wuͤnderlich,/ das jr keine in ſeinem Vaterland / weder in Chaldea / Meſopotamia/ noch im Lande Canaan ſtubet / ſondern ſterben beyde in
der frembde in Egypto. Jeremias iſt auch ein groſſer
Heilige/ abet. Gott führet ſn ſo wunderlich / das er / wie etliche dafuͤr halten / zu Daphnis inn Egypten vnter den Heiden
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