Druckschrift 
Flauij Josephi, des Hochberühmten Jüdischen Geschichtschreibers, Historien vnd Bücher : Von alten Jüdischen Geschichten, zwentzig, sambt eynem von seinem Leben : Vom Juedischen Krieg vnd der Statt Jerusalem, vnd des gantzen Lands zerstörung, siben : Von der Juden altem Herkommen wider Apionem Grammaticum, zwey : Von Meysterschafft der Vernunfft, vnd der Machabeer Marter, eyns / Alles auß dem Griechischen Exemplar, sam[m]t aller Bücher vnd Capitel Summarischer Inhalt, mit höchstem fleiß von newem verteutscht vnnd zugerichtet, darzu mit Biblischen Concordantzen, Jarrechnung, ordentlichem Register, vnd schönen Figuren, deßgleichen vorhin im Truck nie außgangen, gezieret [von Johannes Spreng, Zacharias Müntzer]
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wider Apionem DaslI uch. in tbzuthun /denn durch ſolchen Kindermordt werden die Seelen vertil. ſlechrer außgerottet. iget/ vndder Menſchen Ge⸗ Demnachwerſichin ſolche vermiſchun danſichauchdie Weiber/ wennſie mitjten e Geſatzes waͤſchen mußten/ die eeckt/darumb daß ſie durch bey

en ſie auch alſoim Geſetz ſi nword eberfhren nochemnige enſchuldigung der vnwiſſenh en. Giucheſ— hat— zuch furſehung gethan der verſtorbnen Leychen halber 7 Won Teychen de

/damit in begreb kei.

vnnotwendiger koſten auffgewendt/ ſondern allein die gebuͤr nubeſeſ 4 rGy öreun ebendigen aber iſt be ohlenworde n Ten de enes Menſchen todfallzuſammen kommen/ vnd tene in kugri— kuch weinen Dameben auch die Haußgenoſſen ſichnach gehaltener Leich reingen ſolten/ zuran⸗ * Vtnh zeigung/ daß ſie der reinigkeit nichtentberen mochten. Alſo hat auch vielgemelter vnſer Geſatz⸗ eber derjenigen ſraff nitverſchwiegen dieeniwederongefahr/odernn Uen /eine

egchen. Jtem er gebeut/ den Eltern/ nach Gott/ die großte Ehrzu bewei rſie in einigem ſtück beleydigen /ʒ

Kc Freund vñ Verwandtengehandelt würde. Denl

Was Wider den Dietſtal dfrembde ding nicht beruͤhren/ Vnd vnd Wucher.

Dunch dieſe vnd dergleichen vil Geboit

Was auch ferrner vnſer Geſatzgeber von anheimiſcher ſorg/ diewir auf die Frembdling eRrg e„ſRtn rdi pre, a Von Frembd'ingen/ en ſollen/ gelehret habe/ iſt nicht vnwirdig zu erʒelen/ denner hatjederman gute fuͤrſehung gey ichrrne vnſer eygen ding ſelber nicht verſtoͤren/ auch den jenigen/ die mit vns ſeß begeben. den/ nicht abgůnſtig ſeyen/ Denn die ſich vnſerm Geſet vnderwerf⸗ /vndzu vnstretten wollen/ die nimpter inallrfreundtlichhetauff/ vnndlaßtſichnitdertheil⸗ befftigkeit deß Geſchlechts /ſondern auch vnſers gantzen handels vnd wandels/gemeſſen/ die jem⸗ enaber ſo vergeblicher weiß zu vns kommen/ hat er von vnſern Gebreuchen vnnd Ceremonien zgeſöndert/ vndjnen doch andere notturfft nicht abgeſtrickt/ ſonder befohlen/ daß manjederman Feuwer/ Waſſer/ Spei tthei m Ebner maſſen hat er auch— undtlichſtgege Jeinden zuerzeigen/ Wie man ſich gegen

Landt nicht zu verbrennen/ hre fruchtbare Baͤum nicht zu verderben/ die ſo im Krieg vmbkom⸗ en nicht zuberauben /vnd dengefangnen/ bevorab den Werbsbildern/ kein ſchmach odervnbil⸗ chheit zuzufugen. Vber das hat er ſich befliſſen/ vns diegůte vnnd anfftmůtigkeit dermaſſen ebilden /daß crauch der vnvernuͤnfftigen Thrernichtvergeſſen ſondernalleinjrenrechtmäß⸗ ſongebrauch verguͤnnt/ vnnd ſonſt das ander alles verbotten euſern erzeugt werden/ ſollen nach dem Geſet/ diealtenſo wol als die jungen /lebendig vngeidebleiben: Vnndob ſchon etliche Thier/ ſomanzu der arbeit gebraucht /ſchaden thun /hat nenchtodeſtowenigerbefohlenderſiltenzuverſchonen/ auchmallendngen eugſchen, Wunduiegemelrdielchrdeß Geſeeoernſilichgetruben/ Heßgla 3 n ⸗ Eräfferung der Ge⸗ ℳ ſu ohnaleentſchütbigung ſhrgcwiſeſtaffauffgcſeot Hennmuinfülniſden— bott deß Göttlichen ndlern der Tod beſtimpt/ Als/ wenn einer die Ehe bricht/ ein Jungkfrauwen e. Geſatzes. Mannsbilder mit einander zu ſchaffen haben. Fee w e von Knechten/ von Maſſen/ von Gewichten/ ſo jemand vngere cht darmt— enbilchem verkauffen/ von bewglichteit/ ſorinerfrembdes Gut anſſich zucht/— begeiegrhat/ hinwegnimpe· Vber dieſe allegehetdierachſal/ncht eingemeine/ wiebeya

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