Teil eines Werkes 
Erste Teil (1590) Vom XVII. Jar an, bis auff das XXII. / [Mitwirkende: Konrad Adelmann von Adelmannsfelden, Albrecht von Brandenburg, Andreas Bodenstein, Kaspar Creutziger d. Ä., Nikolaus von Amsdorff, Adolf von Anhalt Bischof von Merseburg; Johannes Eck, Friedrich III., Kurfürst von Sachsen, Gabriel von Eyb, Maximilian I., Kaiser; Leo X., Papst; Johann Friedrich II., Herzog von Sachsen; Johann Friedrich III., Herzog von Sachsen; Georg, Herzog von Sachsen; Johann Wilhelm, Herzog von Sachsen; Karl V., Kaiser; Philipp von Bayern; Philipp, Landgraf von Hessen; Johannes von Schleinitz, Bischof von Meißen; Georg Spalatin, Johannes Tetzel, Tommaso de Vio, Georg Rörer]
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1 Fiſer atusvirum oſtendit, Regiment weiſet aus/ was einer fuͤr eann Nan iſt. Denn die Vnterthanen thuͤren nicht heraus faren fäüur furchtder Dbetkatt. en mhe Rerutshanenſm.

D Arumb iſts not allen Oberherrn/ dieweil ſie Nenſchennicht

Rom. 18.

Anno M. D. XXI.

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Ahaben zu fuͤrchten/ Das ſie Gott fuͤr andern mehr fuͤrchten/ jn vnd ſeine Werck wol erkennen/ vnd mit ſorgen wandeln/ Wie S. Pau⸗ lus ſagt/ Rom. 12. Wer da regirt/ der ſey ſorgfelttg.

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AB weis ich in aller Schrifft nichts/ das ſo wol hiezu dienet/

als dis heiliges Lied der hochgebenedeiten Mutter Gottes/ Welchs warlich allen/ die wol regiren/ vnd heilſame Herrn ſein wolten/ wol

zu lernen vnd zu behalten iſt. Sie ſingt fuͤrwar hierin auffs aller

Aeblichſt/ von Gottes Furcht/ vnd was er fuͤr ein HERR ſey/ Zu⸗ uor welchs ſeine werck ſind in den hohen vnnd nidrigen Stenden.

Las einen andern zuhoͤren ſeiner Metzen/ die da ſingt ein weltlich

*

Lied/ Dieſer zuͤchtigen Jungfrawen hoͤret billich zu ein Fuͤrſt vnnd

Herr/ die im ein geiſtlich⸗reines/ heilſams Lied ſig. E iſt auch nicht ein vnbillicher brauch/ Das in allen Kirchen

dis Lied teglich in der Veſper/ dazu mit ſonderlicher/ zimlicher weis

fuͤr andern Geſang geſungen wird. Dieſelbe zarte Nutter Gotttes

wolt mir erwerben den Geiſt/ Der ſolch ir Geſang muͤge nuͤtzlth vnd gruͤndlich auslegen/ Ewer F. G. vnd vns allen/ heilſamen Ver⸗

ſtand/ vnd loͤblichs Leben daraus zu nemen/ Vnnd dadurch im ewi⸗ gen Leben/ loben vnnd ſingen muͤgen/ dis ewige Magnificat/ Das

helff ons Gott/ Amen. Hiemit befihl ichmich Ewer F. G. vnterthe·

niglich/bittend/ E. F. G. wolt mein gerings vermuͤgen mit gnedi⸗ gem Willen annemen. zu Wittemberg am zehenden tag Martiſ. (. F. G.. ufee, Snertheniger Capplan uegmieae. Orsn gefangen,: Martinus Luther D. Peheht eunen⸗ dSderx 10. Junij/ 2 ISss vnd im Augu⸗ ſto gedruckt/ Wie das in To. 3 3⸗. hhen. 47 31

A. 1 4 A&*. 88. 1 2 5 4.. 8 2 4 G 4 1. * N 3 3. 3 4 8 1. 8 2

et ſich in Gott meinem Heiland.

Denn er hat mich ſeine geringe Nagd angeſehen/ dauon mich wer⸗ den ſelig preiſen Kinds Kind ewiglih.

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DOenn er/ er ale ding thut/ at goos ding mi gethan/ vn hellg ſ

8 3.