Teil eines Werkes 
Erste Teil (1590) Vom XVII. Jar an, bis auff das XXII. / [Mitwirkende: Konrad Adelmann von Adelmannsfelden, Albrecht von Brandenburg, Andreas Bodenstein, Kaspar Creutziger d. Ä., Nikolaus von Amsdorff, Adolf von Anhalt Bischof von Merseburg; Johannes Eck, Friedrich III., Kurfürst von Sachsen, Gabriel von Eyb, Maximilian I., Kaiser; Leo X., Papst; Johann Friedrich II., Herzog von Sachsen; Johann Friedrich III., Herzog von Sachsen; Georg, Herzog von Sachsen; Johann Wilhelm, Herzog von Sachsen; Karl V., Kaiser; Philipp von Bayern; Philipp, Landgraf von Hessen; Johannes von Schleinitz, Bischof von Meißen; Georg Spalatin, Johannes Tetzel, Tommaso de Vio, Georg Rörer]
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thers des heiligen Nans vnd trew

vnd vleis zu leſen/ defohlen haben.

3 ääããĩããĩõĩõĩõãããqqö ...

Arumbwuͤlich dieſe Büͤcher Doct. Nart Lu. en Dieners Jheſu Chrl⸗

ſti/ nicht den Iureconſultis, vnd Rabulis forenſibus, Auch nicht Demoſthenibus, vnd Ciceronibus Viel weniger aber den

Sternkuͤckern ſoex AS I RISwarſagen/ wie es den euten gehen ſol⸗ Sondern den fromen vnd emfeltigen Chriſten mit ernſt bedacht

Doénn in dieſen Buͤchern D. R. L. findet man die Lere der gantzen Chriſilichen Religion/ alle Artickel vnd noͤtige Stuͤck vn⸗ hriſtlichen Glaubens/ Welche in keinem Dottor/in

ſers heiligen Chriſt

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den werden/ Im Drecket aber vnd

Antichriſts/ wie es Dott. Luther/ mein lieber Herr vnd Vater erwa genennet hat/ nur das Widerſpiel/ Nicht ein Chriſtlich wort vnuer⸗

felſcht zu ſehen noch zu finden iſt. Vnd wenn man gleich alle Chriſto 4

uiche Lerer in der gantzen Welt/ ſoje geweſen/ zuſamen ſchmeltzte in einen hauffen/ So wuͤrden alle Artickel vnd die gantze lere des

Chriſtlichen Glaubens darinnen nicht gefunden.

2. 3

Derhalben iſt auch ſint der Apoſteln zeit Doct. Martini

Luthers gleichen/ von Geiſt vnd Glauben/ Welsheit/ vnnd Ver⸗

ſtand der Warheit/ in der Chriſtenheit nicht geweſen/ auch nicht ko⸗ men wird/ Weichs mit der zeit/ wenn wir Alten/ ſo noch leben/ da⸗

hin ſind/ die Welt/ wo ſie anders lenger ſtehen ſol⸗wol befinden vnd

erfaren wird. Auff das nu ſolcher thewer/ groſſer ond vnaus,

ſprechlicher Schatz der Buͤcher D. Luthert der Ehriſtlichen Kir⸗

chen nicht entwand noch vntergedruckt oder verloren⸗ Sondern

beyelnander bleiben vnd erhalten werden/ Auch nicht durch fremb⸗ der Buͤcher zuſatz mit menſchlicher Weisheit beſuddelt/ geendert⸗ vnd verfelſcht werden⸗ So ſind dieſe Buͤcher DO. Lutheri gantz rein

vnd vnuerfelſcht/ Darinnen nichts ausgelaſſen/ auch ui his da⸗

zu gethan oder darein gemiſſchet iſt, Sondern

äe ſi

man Gottes ſelbs geſchrieben/ geleſen/ oder gepredigact hat von

wort zu wort/ vmb vnſer Nachkomen willen/ zu drucken befohlen wordeen.

N 2

.· 2Vf das ſie nicht allein den Geiſt/ Weisheit/ vnd verſtand des heiligen mans Lutheri/ Sondern auch/ wie Er darinnen ge⸗

wachſſen vnd zugenomen hat/ daraus ſpuren/ ſehen vnd erken⸗ nen muͤgen/ Vndin von andern Geiſtern 9 weiche perſuaſibilibus

j humanæ

8.

keinen Conctlien/ noch in der gantzen Chriſtenheit beyſamen gefun⸗ Drecketalen/ des Roͤmiſchen

ſie der libe