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Geschichte des Heimkehrenden : (das Buch Joram) / von Rudolf Borchardt
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Denn ich habe Dich gehalten, wie die Lade des grossen Bundes vor den Leuten, und wie das Aller- Heiligste in der Kammer; siehe ich habe Dich nie erkannt, ich hätte Dir denn zuvor die Füsse geküsst und die Kniee vor unserm Bette, wie Königinnen vor ihren Stühlen.

Dies alles aber um unserer Seelen willen, dass wir uns nicht schänden vor Gott und dem Geiste Gottes, wie das Vieh; Mein Weib,

Du hast kein Kind von mir. Hast Du aber ein Kind von der Lust der Heiden und Wollust Deiner Haupt- Leute, die gegürtet sind um ihre Lenden und ge- salbt in ihren Bärten, und von dem Aussatze Deiner Reiter auf ihren Pferden? Fürchte Dich nicht? Warum hast Du das gethan?

Das Weib aber blickte gegen ihn aus, redete und sprach: ‚Wahrlich, ich sage Dir, es ist wie du sagst, ich habe kein Kind von Dir.

Und Joram verliess sie allda; und nahm sein Kleid zusammen über seinen Lenden und ging in das obere Geschoss des Hauses, niederzuliegen und auf dass er rechne mit Gott.

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Da er aber die Stiegen ging, und kam in das obere Geschoss, so versah er es

Und stieg höher, denn er wollte, bis zum Söller; allda fand er kein Bette, sondern es waren reihweis gestellt Darren, Trauben zu dörren, wie sie pflegen

Und lag nieder auf einer Darre, so ihn doch die

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