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Die Mägde aber waren stotzig, da er ihrer ge- schonet hatte, und höhnten sein; und sprachen: „Wer bist Du, uns zu gebieten vor der Frau? Du bist wol ein Gross König von Mitternacht
Oder Pharao, wie Dein Kleid anzeigt, oder der Herr von Babel?“
Und Joram, da er solcherlei Rede hörte, So ward der Jammer sein mächtig und ward übermannt, dass er brüllte,
Und griff die Lampe, so der Mägde eine trug, in den Ketten wie eine Schleuder
Und brach ihr Scheitel und Nacken mit der Lampe zehn Male, dass sie rücklings stürzte in ihr Blut und schief in ihrem Blute lag, zermalmt und aus- gerenkt wie eine zerbrochene Schlange.
Darnach ward er stille; und sprach zu der andern Magd: ‚Siehe es ist eine Eselin draussen bei den Eingefassten Teichen
Gehe Du aber hinaus und ziehe sie in den Stall, und heisse einen ihre Fesseln waschen nach der Reise und ihrer pflegen mit Atzung.“
Und die Magd sah, dass sie dem Tode entronnen war; und zitterte und ging hinaus von ihnen; Joram aber sass auf seiner Schwelle, im Dunklen, dass er seines Weibes nicht gewahre, und ging durch Wild- nis seiner Seele, da er nichts sahe, denn Wildnisse. Und sprach zu seinem Weibe: Ich bin ausgezogen von meinem Hause, unsträflich vor dem Herrn, und als ein Schuldloser vor den Menschen
Und habe Dich zu einem Statthalter gemacht, dass Du seiest an meiner Statt, nach dem Gesetz; denn ich bin haussen blieben über drei Tage.
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