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Geschichte des Heimkehrenden : (das Buch Joram) / von Rudolf Borchardt
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Sondern wo ein Feigen Garten gestanden war, da war eine Tenne; und wo ein Wein Garten gewesen war, stand Brache,

Und stand auf, und trat herzu, allda fand er das Thor nicht das er gebaut hatte, sondern der Zuweg war verstellt von einem Dornenstrauche und Geruch starker Blumen; und war voller Angst und Wahn- witz und ging um das Haus

Als ein Dieb, nach dem rückwärtigen Hofe, die Thür zu suchen; die selbige fand er nicht, Sondern einen Gang unter Lauben im Mond Auf- gang, davon er nichts wusste, und trat ein;

Da er aber sich leitete durch das Finstre mit Straucheln längs der Gebüsche, so sah er allda ein Weib im Monqde, schimmernd von köstlichem Purpur und tönend von Steinen und Golde als von Schellen in der Ferne.

Die selbige, da sie ihn sahe und sein ausländisches Kleid, so erschrak sie dennoch nicht, sondern ging gegen das Haus zu, langsam, mit Winken.

Und Joram erkannte an ihren Salben und Geruch den Atem ihrer Hurerei; und wurde ihm sein Herz froh zur selbigen Stunde

Und gedachte bei sich, die Altesten zu befragen des andern Tages um seines Weibes Statt

Denn er sahe wol ein, dass jezebel seine Habe verkauft hatte; und lobte ihr Thun, so er auch wusste, dass seines Bleibens nicht sein könne in seiner Väter Hause und im Lande noch diesem.

Und Joram sprach bei ihm selber:‚Lasset uns ein Fest machen und fröhlich sein nach dem Harme,

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