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Geschichte des Heimkehrenden : (das Buch Joram) / von Rudolf Borchardt
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Häusern zu den Teichen, Wasser zu schöpfen, die er kannte, mit Kindern, die er nicht kannte,

Und etliche, da sie ihn sahen, so sprachen sie unter einander, ‚er ist ausländisch, wie die Tracht weist und boten ihm zu trinken aus ihren Schöpfen und tränkten sein Tier.

Etliche aber achteten sein nicht; und etliche schwatzten und trieben ihr Wesen, wie Weiber pflegen an den Brunnen; und war keine, die ihn gekannt hätte.

7 Joram aber war wirrer Sinne; und redete gegen sie

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auf chaldaeisch, dass er sie um sein Weib befrage; und sie verstanden seine Rede nicht.

Es kam aber herzu ein Weib aus einem Hause, Wasser zu schöpfen und trat Joram an und sprach: Lieber, kehre ein unter mein Dach und wasche Deine Füsse, dass Du Dich bereitest um den andern Tag für Deine Fahrt, denn Du bist müde.

Und joram sahe aus gegen seiner Väter Stätte, da ihm bei Herberge geboten ward von Fremden und schlug die Augen nieder gegen das Wasser, daran er sass; und sahe sein Kleid und das Bild seines Gesichtes im Wasser,

Und hatte den Mund also voller Schluchzen, dass er dem Weibe nicht antwortete, so ihn geladen hatte. Aber die andern Weiber redeten sie an und sprachen: Wie magst Du mit ihm reden? Siehest Du nicht an seinem Kleide, dass er ausländisch ist, und Deine Rede nicht verstehet als ein ebräischer Mann? und gingen in ihre Häuser mit den Schöpfen.

12 joram aber blickte noch immer gegen sein Haus,

so es doch dunkeln begann; und erschrak, dass er sein Haus nicht kannte wie ehedem,

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