Teil eines Werkes 
Zweyten Bandes : zweite Abtheilung (1801) Nachträge zu den ersten Capiteln des ersten Bandes enthaltend
Entstehung
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und queer pflugen, kann den Ackerbeeten die beliebige und zweckmaͤßigſte Richtung geben, ſie herablaufend oder horizontal in huͤgeligten Gegenden anlegen. Ich kann den feuchten Boden abwäſſern; den trockenen durch Hecken und Baͤume gegen Wind und Sonnenſtrahlen ſchuͤhen. Die Ueberſicht meiner Aecker iſt leich⸗ ter; meine Wege ſind kuͤrzer und in beſſerem Stande; meine Erndte⸗ Duͤnger⸗ und Pflug⸗ Fuhren alſo leichter, und mein Geſpann gerin⸗ ger. Mir wird von Andern nichts verfahren und nichts vertreten; durch fremdes Vieh nichts verwuͤſtet. Meine Stoppel und Braache be⸗ nutze ich nach Gefallen, und in gut verzäunten Koppeln geht mein Vieh ohne Hirten. Jede Arbeit kann ich genauer berechnen, die Zeit beſtimmt abmeſſen. Jedem Felde und Boden kann ich die angemeſſenſten Saaten und Frucht⸗ folge geben. Ich kaun meine Aecker zu Weiden und Wieſen machen, und wieder aufbrechen⸗ wenn ſie ſich ausgelegen und friſche Kraͤfte geſammlet haben. Flachen, trockenen Kalkſtein⸗ Voden kann ich in Eſparcette legen; bemooſ'te niedrige Wieſen abwaͤſſern⸗ und reiche Erndten davon nehmen. Ich kann Mergel, Lehm⸗ Sand fahren und hinbringen, wo ich will; kann ſumpfigte Sinken ausfuͤllen, und unfrucht⸗ bare Huͤgel ableeren. Ich kann meine Felder vom Unkraute reinigen, und ſie gegen neue

Be⸗