laͤßt, und fuͤr Faulfreſſen und manche andre Krankheiten ganz geſichert iſt. Einen be⸗ ſondern Schäfer kennt man da nicht, und die Schaafheerde, die oft den beträchtlich⸗ ſten Theil der ganzen Wirthſchaft ausmacht, wird bald von dieſem, bald von jenem Tagelöhner beſorgt. Dieſe Schaafzucht hat ſich, ihres vortheilhaften Betriebes wegen, in den verkoppelten Gegenden, vielleicht auf Koſten des Kornbaues, ſehr vermehrt. Daher ſieht man aber, auſſerhalb den der Schaafzucht ganz geeigneten Berggegenden, auf die in der Gemeinweide herumſtreifenden Schaafe mit groͤßter Verachtung herab, und ſetzet ihren Ertrag, nach Abzug der Winterfutterung und des Riſico, unterhalb Null. Und ſelbſt in den noͤrdlichen Verggegenden ſchaͤtzt man jetzt nur eine getheilte, privative und durch Kunſt ver⸗ beſſerte Schaafweide. Doch es iſt hier noch nicht der Ort, ausfuͤhrlicher uͤber engliſche Schaafzucht zu reden. Ich wollte nur, nach⸗ dem ich die Schwierigkeiten, die in England einer allgemeinen Verkoppelung entgegen ſtehen, erwogen habe, etwas von den Vor⸗ urtheilen ſagen, die man bey uns gegen ſelbige hat.
Zu dieſen gehoͤrt denn beſonders die Mey⸗
nung oder das Mißverſtaͤndniß, als oh mit der


